Hurra es wird Frühling! Mein 11. Lebensmonat!

Nun fehlt nur noch ein Monat zu meinem 1. Geburtstag. Meine Mami wollte mich im Kindergarten anmelden, aber die Frau dort meinte ich wäre dafür noch zu klein, da habe ich natürlich gleich heftig protestiert, aber es hat leider nix genützt.

Dabei habe ich auch diesen Monat wieder eine Menge dazugelernt. Ich  kann jetzt schon ganz allein meine Schnitte essen, wenn Mami mir kleine Stücke zurechtschneidet. Das ist trotzdem gar nicht so einfach. Am liebsten würde ich natürlich alles schon alleine essen. Deshalb hat Mami mir jetzt eine Malschürze (leider gab es kein Regencape in meiner Größe) aus abwischbaren Gummi gekauft. Seither darf ich auch ab und zu meinen Brei mit den Händen essen, aber der Brei tropft immer so und fasst sich ziemlich matschig an. Auch das Leberwurstbrot färbt alles immer ziemlich einheitlich grau-braun, deshalb sucht Mami jetzt leberwurstfarbige T-Shirts und Sweatshirts in allen Größen. 

Das mit dem Geschirr runterwerfen ist mir auch noch nicht wieder gelungen, da achten die immer akribisch drauf, das ich an nix Zerbrechliches rankomme. Aber unsere Blumengießkanne habe ich jetzt zerschellen lassen, die fand Papi sowieso hässlich.

Ansonsten  kann ich mich jetzt allein hinsetzen und auch wieder auf den Bauch legen. Das mit dem Hochziehen finde ich viel zu anstrengend, da rufe ich lieber solange meine Mami, bis sie kommt und mich an meinen Händen hochzieht und dann mit mir rumläuft. Das macht Spaß! Die weißen, harten Klötze in meinem Mund, die alle Zähne nennen sind noch nicht mehr geworden. Ich habe immer noch vier. Zwei oben und zwei unten. Mir reicht das auch!

Brabbeln tue ich jetzt schon ganz oft und manchmal schaffe ich es auch zur Freude von Mami und Papi schon richtige „Worte“ zu sagen. Das allererste  und wichtigste (!) Wort, war natürlich „MAMAM“. Wenn ich das lang genug vor mich hin brabbele bekomme ich zumindest einen Keks oder sogar richtig was zu essen. Wenn ich „MAM“ sage klappt es fast immer, das meine Mami mich wieder eine Runde spazieren führt und „PAP“ kann ich auch schon sagen, meistens tue ich das wenn ich was zu trinken haben will. Da kümmert sich vor allem der Papi drum.

Schlafen tue ich seit der komischen Zeitumstellung von 20.30 Uhr (da sehe ich wenigstens noch kurz meinen Papi) bis ca. 5.00 Uhr. Dann bekomme ich eine Milliflasche und dann schlafe ich noch mal so zwei Stunden, aber manchmal schlafe ich auch richtig lange, so bis 9.00 Uhr, aber nur wenn ich bei Mami im Bett liege.

Spielen tue ich am liebsten mit dem Ball. Den kann ich schon ganz weit weg werfen und dann freue ich mich, wenn ich ihn wieder fangen darf. Mami und Papi bauen auch oft Türme für mich. Die darf ich dann immer umwerfen. Aber jetzt baue ich auch schon ab und zu welche, das ist genauso schwierig wie Leberwurstbrot essen. Seit ein paar Wochen habe ich auch ein Schaukelpferd, das kippt immer nach vorn und hinten. Das kommt ganz darauf an, wohin ich mich lehne. Das mag ich auch gern. Nur die Mami hat Panik, das ich damit umkippen könnte. Außerdem gehen wir jetzt wieder zum Babyschwimmen. Das ist natürlich der Höhepunkt der Woche! Ich habe gar keine Angst und tauche auch schon ganz oft mit dem Gesicht ins Wasser. Wenn ich zu viel Wasser schlucke, muss ich manchmal ganz schön husten, aber meistens geht es jetzt schon ganz gut.

Die Highlights dieses Monat waren dann natürlich der Geburtstag von meinem Opa in Dresden. Der ist 65 Jahre alt geworden und da sind wir diesmal sogar mit dem Auto hingefahren. In Holllllertau haben wir zwei Stunden im Stau gestanden, da hat mich der Papi aus meinem Sitz rausgenommen und ist mit mir durch das Auto getobt. Dafür habe ich danach bis Dresden durchgeschlafen.

Leider musste der Papi am Sonntagnachmittag schon wieder nach Hause fahren, aber ich bin mit meiner Mami und unserem Auto noch eine ganze Woche in Dresden geblieben.

In Dresden haben wir zwei wichtige Besuche gemacht. Der eine war zu Claudia, einer ehemaligen Arbeitskollegin von meiner Mami, und der andere zu Daniela, einer ehemaligen Kommillitonin, von meiner Mami. Die haben beide ein Haus gebaut und haben auch alle beide zwei Kinder mit denen ich gespielt habe.

Am Freitag sind dann Mami, Omi, Opi und ich mit unserem Auto wieder nach Hause gefahren. Das ging ganz schnell, weil wir dem Stau immer entgegen gefahren sind. Unser Auto war so voll, da hätte nicht mal mehr eine Maus reingepasst und so musste ich auch meinen schönen Buggy in Dresden lassen. Dafür habe ich Mamis gesamtes Spielzeug geerbt!!!!

Am 21.3. war für mich ein besonderer Tag. An diesem Tag bin ich gesegnet worden. Dafür sind extra aus Ramlingen die andere Oma, Opa und Dirk mit Marieke angereist. Leider konnten sie nur 24 Stunden bleiben, aber ich habe mich trotzdem doll gefreut.

Nun sind Dirk und Sigi meine Patenonkels und ich freue mich schon auf die Abenteuer mit denen.

Am 27.3. waren wir im Insola in Kiefersfelden, weil mein Papi auch endlich mal mit mir schwimmen wollte. Das war toll!!!! Da waren wir im richtig großen Schwimmbecken, da wo eigentlich nur die Großen reingehen. 

An dem selben Abend sind wir auch noch nach Nürnberg zu Wolfgangs 40. Geburtstag gefahren. Da sind wir erst 18.00 Uhr losgefahren und 20.00 Uhr sind wir da gewesen. 

Auf der Rückfahrt haben wir dann noch den Luis besucht, dem es jetzt schon richtig gut geht. Da freu ich mich ganz doll drüber, weil wir dann bald schön zusammen spielen können.

Am 2.4. ist meine Mami noch mal für zwei Tage mit den ganzen anderen Mädels zum Skifahren nach Ischgl davongedüst. Ich durfte bei Papi bleiben, der sich extra dafür einen Tag Urlaub genommen hatte. Wie toll das war und was ich danach alles erlebt habe, erfahrt ihr in meinem nächsten Bericht.

 

Jetzt findet ihr wie immer ein paar Bilder:

3.3.2004  Mal sehen, ob es im Branchenbuch auch Spielkameraden gibt... Hier bin ich beim Frühstück, meistens gibt es Schnitte mit Streichkäse oder Leberwurst Der Käse ist total lecker, schade nur, das das Meiste immer irgendwo kleben bleibt
12. -18.3. Zu Besuch in Dresden

Bei Oma und Opa auf dem Schoß, dabei hatten die solche Angst, das ich sie nicht wiedererkenne

Dieses Auto soll ich zu meinem 1. Geburtstag bekommen, wenn das so bleibt, freue ich mich jetzt schon auf meinen 18. Geburtstag......

Opi´s 65. Geburtstag! Zuerst haben wir zu Hause Kaffee getrunken und Heike hat meinem Opa seine Geschenke erklärt. Er hat ganz viele nützliche Dinge bekommen, die er halt braucht um fit zu bleiben. Opa hat sich jedenfalls ganz doll darüber gefreut! 

Abends sind wir dann in den "Reichsapfel" essen gegangen. Dort habe ich dann mit Opa auf seinen Geburtstag angestoßen.

Hier waren wir zu Besuch bei Claudia, Tom und Jonas in Berbersdorf. Die Fahrt hat ganz schön lange gedauert, weil meine Mami auf der Autobahn statt Richtung Chemnitz in Richtung Berlin gefahren ist. Zum Glück haben wir es aber noch vor Berlin gemerkt. Hi Hi! Das bin ich, der Superman! Nur mit dem Fliegen hapert es noch.

Hier waren wir mit Oma und Opa zu einer kleinen Wanderung in Kreischa. Leider mussten wir irgendwann umdrehen, weil wir im Matsch stecken geblieben sind.

Dafür sind wir dann noch in ein Cafe gegangen. Obwohl es noch März war konnten wir schon draußen sitzen.

 

Meine Segnungsparty am 21.3.2004

"Befiel dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird es wohl machen." Ps. 37 5 (diesen Segnungsspruch haben sich Mama und Papa für mich ausgesucht)

 

Nachdem wir alle zusammen beim Gottesdienst mit anschließender Segnung in der Gemeinde waren, sind wir nach Westerndorf zum Huberwirt essen gegangen.

Da füttert mich der Sigi, der jetzt mein Patenonkel ist. Oma und Opa aus Ramlingen sind extra für diesen Tag gekommen Und das ist mein zweiter Patenonkel, der Dirk.
Da sind alle drauf, die bei meiner Segnung dabei waren.

Hier bin ich mit meinen beiden Patenonkels Dirk und Sigi.

Ganz doll gefreut habe ich mich auch, das sogar meine Cousine Marieke extra zu meiner Segnung mitgekommen ist. 
Das war am 27.3. Wolfgangs 40. Geburtstag in Nürnberg. Ich war wie immer live und in Farbe dabei. Leider bin ich gegen 22.00 Uhr mitten auf der Party eingeschlafen, aber als ich 3.00 Uhr morgens aufgewacht bin, waren Mami und Papi immer noch am Feiern. Die haben dann ganz schön gestöhnt, als ich 7.00 Uhr ausgeschlafen hatte. Hi Hi! 
Das war am nächsten Morgen in Nürnberg. Alle kuckten ein wenig verschlafen aus der Wäsche, nur ich war fit und habe mit Florian und Katharina Ball gespielt. Später haben wir im Garten noch Mittag gegessen. Katharina hat mich gefüttert (meine Mama war wohl zu müde) und anschließend hat der Familienhund "Bautz" meinen Mund sauber geleckt. Das fand ich viel besser als diesen doofen Waschlappen sonst immer.