Januar und Februar 2008 "Viel Theater und verknackste Knochen"

Zwei aufregende Monate liegen hinter uns. Während ich mit unserer Laienspielgruppe unser Theaterstück präsentiert habe, hat sich Fritz im Kindergarten den Fuß angeknackst und Emma ist beim Spielen von einer Kiste gestürzt und hat den Verdacht auf einen Nasenbeinbruch aufkommen lassen. Aber fangen wir mal ganz von vorn an:

Januar: Im Januar haben wir bei den Proben zu unserem Theaterstück richtig Gas geben müssen und waren deshalb drei bis viermal in der Woche mit Üben beschäftigt. Zum Glück befindet sich die Aufführungsbühne in Ramlingen und ich brauche nur 5 Minuten zu Fuß gehen. Die Proben haben wieder riesigen Spaß gemacht, wobei sie manchmal gerade für mich als Anfänger auch anstrengend waren, aber Olaf hat mich immer wieder aufgebaut, wenn ich mal wieder ziemlich geknickt nach Hause kam, weil gar nix klappte.

Ansonsten war der Januar noch recht ruhig.

 

Im Januar konnten Fritz und Emma endgültig ihr Tobezimmer in der Dachkammer einweihen. Mit einem Emma-Teil für das Duplo-Schloss und einem Fritz-Teil für die Holzeisenbahn.

Seit Januar klappt es nun endlich dauerhaft, das Emma und Fritz im selben Zimmer schlafen und manchmal eben auch im selben Bett.

Fritz killt den Schokoweihnachtsmann, da stellt sich doch gleich wieder die Frage: Haben wir etwas falsch gemacht?!

Kochduell bei uns zu Hause

 

Am 13.1. haben wir uns den "Snow Dome" angeschaut. Von außen spektakulär von innen alles auf kommerzielle Abzocke, like Ischgl & Co. getrimmt. Wir waren nur zum Rodeln gekommen, wären aber im Harz tausendmal besser aufgehoben gewesen. Der Einzige, der wirklich begeistert war, war Fritz, der das erste Mal in seinem Leben allein auf einem Autoreifen rodeln durfte. Aber auch die „Skipiste“ ist für Könner ein absoluter Witz, das Einzige was mit einem gut gefüllten Portemonai geht ist „Apres Ski“.

Fritz und Pia in einem Reifen

Emma war vom Rodeln weniger begeistert

Papa mit Emma

 

 

Die "spektakuläre" 300m lange Skipiste: Geschätzte Abfahrtsdauer: 1 min, geschätzte Wartezeit am Lift: 15 min...

 

Februar: Gleich am 1.2. sind Oma Renate und Opa Dieter zu Besuch gekommen. Sehnsüchtig erwartet von Emma und Fritz, aber auch von uns, denn nun ging es in die entscheidende heiße Phase der Theaterproben und Olaf hatte einen zweiwöchigen Funkerlehrgang zu absolvieren.

Fritz geht nun seit Februar neben seinem Englisch noch in die Musikschule und ist auch dort schwer begeistert. Ich habe erst ein bisschen geschluckt, als gleich in der zweiten Stunde der Notenschlüssel gemalt werden musste, aber Fritz gefällt das Flair von Schule. Manchmal müssen wir uns die Frage gefallen lassen, ob wir die Kinder nicht überfordern, aber ich hoffe das, solange der Spaß im Vordergrund steht, es nicht passieren wird.

Spaziergang durch die Heide mit Oma und Opa

Emma mit Buggy, nur die Püppis müssen draußen bleiben.

Fritz wird immer sicherer auf dem Fahrrad und macht jetzt schon mal kleinere Touren mit Papa.

Während Fritz im Kindergarten ist, übt Emma schon mal die Töpfchensitzung, vorerst noch mit Windel und Strumpfhose...

 

Auch das An- und Ausziehen will gelernt sein. Bei den Puppen klappt es schon recht gut.

 

 

Nach nur drei gezählten Schneeflocken haben wir endlich unseren Feuerkorb rausgeholt und mit Omas und Opas und den Nachbarn gegrillt. Zuerst war ich gegen die Aktion, und Fritz hat sich auch prompt ein paar Tage später mit Mandelentzündung ins Bett gelegt, aber Spaß gemacht hat es dann doch.

 

Der Fasching ist dieses Jahr wieder komplett an uns vorbei gegangen und hat mich nur in Form von Kinderfasching im Kindergarten gestriffen. Fritz ist ein mittelmäßig begeisterter Faschingsfan und war mit einer einfachen Piratenausrüstung zufrieden. Emma sollte auch ein Pirat sein, aber sie hat es abgelehnt. Schade eigentlich, hätte super gepasst!

Fritz als gefährlicher Pirat

 

Vielleicht hätten wir Emma doch besser als Mozart verkleiden sollen....

... oder als Testkäufer bei Möbel Wallach.

Am 6.2. fand die Generalprobe statt. Opa Dieter, der zu den Theateraufführungen nicht bleiben konnte, hat sie miterlebt. Während die Generalprobe noch ein ziemliches Durcheinander war, lief die Premiere zwei Tage später um so besser.

Der Engel erscheint...

... und tritt dem Großvater als Gewissen in den Hintern.

Auch an Kussszenen hat es nicht gemangelt....

 

Ein Blick hinter die Kulissen der Premiere, denn auch während die Aufführungen liefen, hatten wir  hinter der Bühne viel Spaß!

Mit einem kleinen Schluck beginnt jede der Vorstellungen, um auch ein bisschen das Lampenfieber zu senken.

Der Versuch, etwas vom Geschehen auf der Bühne mitzubekommen

Die liebe "Oma", dank gepolsterten Badeanzug mit ein paar Pfunden mehr als sonst

 

Hier ein Foto ohne Perücken

Leider musste Oma Renate nach dem Theaterwochenende auch wieder nach Hause und bei uns zog für eine Woche eine Art Alltag ein. Mit Judotraining (Jana), Englisch und Musik (Fritz), Musik (Emma) und Feuerwehr (Olaf). Am 15.2. haben wir Olafs Geburtstag mit Nachbarn und Freunden gefeiert.

Am 17.2. sind wir mal wieder in den Deister gefahren und haben eine sehr schöne Wanderung zum Nordturm gemacht.

Wanderung auf den Nordturm im Deister

Blick vom Nordturm

Bei sonnigem Wetter konnten wir sogar draußen sitzen

 

Die darauffolgende Woche fing schon am Montag mit einem Anruf des Kindergartens an. Fritz ist von einem Spielhaus gestürzt und hat sich den Fuß verknackst. Daraufhin haben wir in den folgenden zwei Wochen sieben! Stunden in der Praxis eines Unfallarztes verbracht. Fünf Stunden davon am Stück!!!! Kompliment an Fritz und Emma, die das lockerer weggesteckt haben als ich. Die Praxis dieses Arztes sieht mich jedenfalls nie wieder, denn das nächste Mal fahre ich gleich in die MHH (Medizinische Hochschule Hannover). Dort kennen wir uns jetzt auch gut aus, denn nur einen Tag später ist Emma im Kinderzimmer (während meiner Anwesenheit!) von ihrer Spielkiste gestürzt und so unglücklich auf ihr Gesicht gefallen, das der Verdacht auf einen Nasenbeinbruch bestand.

So hatte ich wenigstens keine Zeit nach der Theaterzeit in ein Loch zu fallen, denn ich habe einfach keines gefunden.

Während Olaf und ich versuchen ein Regal aufzubauen, haben wir nützliche Tipps und Hinweise von unseren Baumeistern bekommen, manchmal haben sie aber auch einfach nur die Bretter zweckentfremdet oder Schrauben versteckt...

Auch Fritz und Emma haben schon Ambitionen fürs Theaterspiel, vorerst noch im Wäscheschrank, wobei wohl Emma die Rolle des Kaspers übernimmt und Fritz am besten Räuber Hotzenplotz verkörpert.