September bis Dezember 2007 "Lange nix gehört aus dem Norden"

September:

Der September hat toll begonnen, gleich am 1. September sind wir mit Marieke in den Hannoveraner ZOO gefahren und haben dort einen tollen Tag verbracht. 

Tolle Entdeckungspfade und Klettermöglichkeiten machen den ZOO für Kinder auch ohne Tiere interessant

Trommelsession mit Papa

 

 

 

Oft kommen die Cousinen zur großen Freude von Fritz auch einfach nur zum spielen oder übernachten vorbei.

Sollte Emma musikalischer werden, als es ihre Eltern sind? Vielleicht sind ja bei den Großeltern verborgene Gene versteckt...

...jedenfalls gehe ich mit Emma (Fritz durfte hier als "Gast" dabei sein) regelmäßig in die Musikschule.

 

Vom 8. bis 10.9. habe ich mit den anderen "Bühnengeistern" eine "Überraschungsfahrt" nach Potsdam unternommen. Bis zur Abfahrt des Zuges hatte keiner (außer den beiden Organisatoren) eine Ahnung wohin es gehen soll. Wir hatten eine wunderschöne Zeit in Potsdam mit mehreren Stadtführungen aus unterschiedlichen Perspektiven. Olaf hat die Zeit zu Hause genossen, Emma und Fritz einmal ganz für sich allein zu haben.

 

Erntefest 2007

Am 21.9. sind Oma Renate und Opa Dieter gekommen, um mit uns vom 28.9. bis zum 30.9. wie jedes Jahr die fünfte Jahreszeit in Ramlingen zu feiern. Das diesjährige Erntefest stand ganz unter dem Motto des 40-jährigen Jubiläums. Leider konnten wir unseren Titel vom Vorjahr beim Kampf um den besten Erntewagen der Fußgruppen nicht verteidigen, aber wir haben einen tollen zweiten Platz belegt!

 

 

Olaf hat als "Mäusefänger von Ramlingen" unsere Fußgruppe angeführt, gefolgt von ganz vielen familieneigenen und geborgten Mäusen und Katzen.

Unser Erntewagen stand dieses Jahr also unter dem Motto der "Mäuseplage 2007":

Unser Leitspruch lautete: "In diesem Jahr lag mancher Bauer auf der Lauer, aber die Mäuse waren schlauer!"

Minimaus Emma

 

Oktober:

Am 12.10. waren wir mit Fritz´s Kindergartengruppe Drachen steigen. Es war für uns das erste Mal, das wir einen handelsüblichen "Bob der Baumeister - Drachen" ausprobiert haben und es war spitze! Natürlich war auch das Wetter und vor allem die Windverhältnisse genial!

Am 21.10. habe ich Fritz wieder mal nach Leipzig begleitet und dort in die treuen Hände von Oma Renate übergeben. Fritz hat dann wieder eine ganze Woche in Dresden verbracht und ist erst am 31.10., zusammen mit Oma Renate und Opa Dieter nach Hause zurück gekehrt.

Emma und Fritz mit ihren "Plüschgeschwistern" "Wau Wau" und "Bimbo"

Auf dem Spielplatz in Ehlershausen

Emma und Fritz mit Papa beim Uno-Spielen (während Fritz schon richtig spielt, assistiert Emma noch)

Während sich Fritz in Dresden vergnügt, beschäftigt sich Emma auch mal gern allein und hat sogar ein Stück Holzeisenbahn von Fritz abgebaut bekommen, aber nur weil Fritz es nicht gesehen hat!

 

Fritz amüsiert sich derweil in Dresden mit Opa beim Uno-Spielen, beim Ritterkampf und natürlich in der Minieisenbahnanlage.

 

Kuchen backen

Toilette saubermachen

Geschirr abtrocknen

Oma indessen ist zuständig für die Ausbildung von Fritz zu einem sehr nützlichen "Haushaltshelfer"!

 

November:

Gleich am 2.11. sind Olaf und ich zu einem einwöchigen "Urlaub zu Zweit" auf die Insel Rügen aufgebrochen. Es wurde eine sehr entspannte Woche mit ausgedehnten Strandspaziergängen, Mountainbiketouren, Saunagängen und Whirlpoolbesuchen und ungestörten Gesprächen in diversen Kneipen und Restaurants. Dabei haben wir die Kinder ausnahmsweise nicht vermisst, aber genauso wenig wurden wir vermisst, was auf die liebevolle Pflege von Oma Renate und Opa Dieter zurückzuführen ist, die sich in der Zeit ganz toll um die beiden gekümmert haben.

Sonnenuntergang vom Balkon unseres Hotelzimmers aus

Am Strand von Göhren

Blick von unserem Hotelgarten

An der Steilküste unweit des "Königstuhls"

Mit den Mountainbikes am Strand (keine gute Idee)

Manchmal kamen wir uns vor wie in Irland

Eines der ältesten Wohnhäuser auf Rügen

Die Seebrücke in Sellin

Sogar im Strandkorb haben wir in diesem Cafe noch gesessen

 

Unterdessen zu Hause: Emma beim "Töpfchentraining" und beim Vorlesen
 

 

Zu Hause gab es dann natürlich viel Zeit "nachzuholen", z.B. mit gemeinsamen Singen

Um Fritz für den nächsten Urlaub fit zu machen, legt Papa sogar spontane Fahrradtrainingsstunden ein und es klappt auch auf Anhieb ohne Stützräder, dank dem Laufrad

 

Gleich nach unserer Rückkehr habe ich nun wieder mit den Proben für unser neues Theaterstück begonnen.

Dezember:

Weihnachten stand vor der Tür und entsprechend aufgeregt war Fritz. Aber noch ein Ereignis stand bevor, Nikolaus und damit Emmas 2. Geburtstag, am 2.12. sind deswegen Oma Renate und Opa Dieter angereist. Emmas Geburtstag haben wir dann mit Wunderkerzen und beiden Omas und Opas gebührend gefeiert!

 

Erst einmal werden noch im Schlafanzug die Geschenke ausprobiert, die der Nikolaus in den Stiefel gesteckt hat.

Der zweite Geburtstag von Emma

Mit Opa Dieter werden die Geschenke bestaunt...

es folgt ein gemütliches, gemeinsames Frühstück mit Oma Renate, Opa Dieter und Fritz...

und dann werden natürlich mit Fritz zusammen gleich die Geschenke ausprobiert.

 

Am 1.12. startete aber erst einmal der Vorverkauf für unser Theaterstück "Ein Engel auf Bewährung". (Es sind auch heute am 9.1.07 noch Restkarten für den 10.02.08 zu haben.) Nun bin ich wieder verstärkt mit den Proben für dieses Stück beschäftigt.

Am 15.12. bekamen wir ganz spontanen Besuch von Julia, Thomas und Emil aus Schweden. Es war nur ein kurzes Wiedersehen, aber die Jungs haben spontan da weitergespielt wo sie vor anderthalb Jahren aufgehört hatten.

Es folgten diverse Weihnachtsfeiern und am 19.12. schließlich unsere Abreise nach Dresden. Dort feierten wir noch Oma Renates 66. Geburtstag nach und dann folgte das Warten auf den Weihnachtsmann. Verkürzt haben wir dieses Warten mit wunderschönen Weihnachtsmarktbummeln, tollen Wanderungen und netten Besuchen.

Warten auf den Weihnachtsmann

Wanderung zum Spitzhaus in Radebeul mit Familie Meuten am 23.12.07

 

Am 24.12. klopfte es gegen 16.30 Uhr laut gegen unsere Wohnungstür und da stand er dann tatsächlich, der Weihnachtsmann! (Der ECHTE natürlich!) Er hatte einen sehr großen Sack dabei und auf dem Balkon auch noch Geschenke deponiert, aber zum Glück für Fritz und Emma hatte er seine Brille vergessen und konnte somit die großen und kleinen Sünden der beiden aus seinem dicken Buch nicht vorlesen. Fritz hat trotzdem noch sein Gedicht aufgesagt und auch Emma hatte nur anfangs Respekt, der mit jedem weiteren Geschenk aus dem großen Sack verflog.

 

Zuerst ist Emma noch etwas zurückhaltend...

... doch mit einem Lebkuchen in der Hand ist die Angst vergessen.

 

Knete auf dem Kopf...

Heiligabend....

 

Am 25.12. sind wir wieder nach Hause gefahren um am 26.12. auch mit Oma Erika und Opa Friedrich und natürlich den Cousinen Weihnachten zu feiern.

 

 

Auch bei Oma Erika und Opa Friedrich hatte der Weihnachtsmann Pakete hingelegt.

 

 

Piratenalarm in Ramlingen

 

 

 

Das neue Tobezimmer auf dem Dachboden ist ideal geeignet um die Holzeisenbahn zu erweitern.

 

Nach zwei Tagen "Zwischenaufenthalt" in Ramlingen ging es schon am 28.12. weiter nach Dänemark an die Westküste nach "Langehuse". Hier war ein Ferienhaus für uns und weitere 4 Familien gebucht worden. Insgesamt waren wir 23 Leute, davon 13 Kinder. Es war eine lustige Schar, die sich täglich um die beiden großen Esstische versammelte und wir hatten viel Spaß! Das Beste waren die gemeinsamen Abendessen, die jeweils von einer Familie zubereitet wurden. Dieses Jahr hatten wir nicht nur fließend warmes Wasser, sondern auch eine Sauna!

 

Unser Ferienhaus von außen

Das Zimmer

Die Tischtennisplatte konnte auch in einen Billardtisch verwandelt werden und Fritz übt schon fleissig das Schmettern!!!

Das Wohnzimmer

Die Küche

Das Esszimmer

Ein Ausflug an den nahegelegenen Strand stand jeden Tag auf dem Programm, egal bei welchem Wetter.

Unser Autokonvoi auf dem Weg nach Lemvig, in die nächst größere Stadt.

Der Hafen von Lemvig.

Beinahe hätten wir schwimmen müssen, aber wir haben auch die "größeren Pfützen" gemeistert.

 

 

 

 

Impressionen bei Sonnenaufgang

 

 

"Diner for one" am Silvesterabend. Emma amüsiert sich auf Jakobs Schoß königlich.

Wackelpudding mit "Gummibärlieinlage"

 

Das Silvestermenü

Zu späterer Stunde....

Zu guter Letzt noch eine Zusammenfassung von Fritz und Emma:

Fritz ist total glücklich im Kindergarten. Er erzählt zwar nicht viel von seinen Erlebnissen, aber allein die Tatsache, das er morgens gern geht, beweist, das es ihm gefällt. Zwei Verabredungen mit Kindern am Nachmittag hatten wir auch schon. Alles in allem bin ich total begeistert. Nebenbei geht Fritz immer noch in Englisch und langsam muss ich aufpassen, das er mich nicht bald überholt. Jedenfalls freut er sich immer diebisch, wenn er mich erwischt, das ich für bestimmte Worte die Übersetzung nicht kenne.

Emma indessen erreicht wohl gerade ihre Trotzphase und entwickelt sich deshalb immer mehr zur trotzenden Plaudertasche. Also beginnt jeder zweite Satz mit "Ich will allein..." Falls ES dann aber nicht so klappt, wie Emma sich das vorgestellt hat, fliegt das Ding in hohem Bogen durch die Luft und Emma macht ihrem Ärger lauthals Luft! Reden kann sie schon so unentwegt wie ihr Bruder und ich glaube wir haben es unter anderem auch Fritz zu verdanken, das dies so ist.

Fritz kümmert sich rührend um seine "kleine Schwester" und sorgt sich liebevoll um sie, was natürlich nicht heißen soll, das es nicht auch mal die eine oder andere Schlägerei gibt. Aber vor allem, seit dem Emma nachts bei Fritz im Zimmer schläft, vertritt uns Fritz phänomenal! Die Nächte sind eindeutig ruhiger geworden und das Einschlafritual hat Fritz übernommen. Falls Emma es lauthals einfordert, klettert Fritz zu Emma ins Bett und dort schlafen sie dann friedlich nebeneinander ein. (Bisher musste ich diesen Part immer erfüllen.)

Also kann ich jetzt in dieser neu erworbenen "Freizeit" fleißig unsere Homepage aktualisieren....