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November,
Dezember und Januar: "Gleichermaßen heiß ersehnt: Emma und
der Weihnachtsmann"
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November:
Seit Monaten wird Mamis Bauch nun dicker und dicker und langsam
steigt auch bei mir die Spannung. Ich kann Fragen wie: "Freust
du dich auf das Baby?" und "Bald bist du ein großer
Bruder!" nicht mehr hören. Schließlich kann man nie wissen,
was einen wirklich erwartet. Im Fernsehen stellen sie in "Mein
Baby" immer so scheußlich zerknautschte rotgesichtige Würmer
als Babys vor. So eines brauch ich nun wirklich nicht. Vielleicht
hab ich Glück und unser Baby kommt irgendwie vollständiger zu uns.
Sogar Frau Särve, meine Babysitterin ist schon ganz aufgeregt.
Schließlich soll sie sich am Tag X, wie alle immer sagen, um mich
kümmern. Alle möglichen Varianten von nächtlichen Schneestürmen,
unpassierbaren Straßen, gestörten Handyempfängen und sonstigen
Umständen wurden
schon durchdiskutiert. Wenn es nach Mami geht soll ich sogar bei der
Geburt dabei sein. Ich weiß gar nicht mehr auf was ich gespannter
bin, auf den Weihnachtsmann, oder auf das Baby? Übrigens haben sich
meine Eltern jetzt endlich auf einen Namen für meine Schwester
geeinigt. Mein hartnäckig vertretener Vorschlag, der Greta gewesen
wäre, wurde leider abgelehnt. Statt dessen soll meine Schwester nun
tatsächlich Emma heißen, genauso wie die Schildkröte bei Oma
Renate. Immerhin haben sich Mama und Papa noch auf einen zweiten
Vornamen einigen können. Also werde ich jetzt ein großer Bruder von: EMMA
LUISE!
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Mit
Papi übe ich regelmäßig unser Programm ein. Zur
Melodie des "kleinen Zappelmann" tanzen und musizieren wir
jeden Abend.
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Weil
Emils Eltern beide gleichzeitig weg mussten, durfte Emil einen ganzen
Tag und eine ganze Nacht bei mir bleiben! Da sind wir vormittags
sogar gemeinsam in die Panger Spielgruppe gegangen.
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Papi
legt sehr großen Wert auf eine korrekte Zahnpflege. Am besten kann
ich alles von seinen Schultern aus lernen!
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Weil
meine Haare immer noch salonfähig kurz sind, muss Christine nur
Mamas und Papas Haare schneiden und ich kann mich derweil um die
Frisur von Bimbo kümmern.
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Christiane
hat ein kurzes Handpuppenspiel aufgeführt, das war sehr
interessant.
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Leider
musste ich das letzte Stück ganz allein und ohne Musik
zurücklegen, weil die anderen mit ihren elektrischen Kerzen viel
schneller waren.
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Am
11.11. war im Honigtopf Lampionumzug. Ich war der einzige, der in
seiner selbstgebastelten Laterne noch eine richtige Kerze drin
hatte. Leider ist die immer wieder ausgegangen und so sind wir 20
Minuten nach dem Lampionumzug erst wieder im Honigtopf angekommen.
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Am
12.11. haben wir zusammen mit Papas Kollegen eine Wanderung auf die
"Obere Firstalm" gemacht. Papas Kollegen wollten sehen wie
schnell ich schon laufen kann und haben so eine neue Zeiteinheit
kennen gelernt: Die Fritzgeschwindigkeit (entspricht ca. 200m /
h).
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Ab
14.11. hat Emma nun grünes Licht, das sie auf die Welt kommen darf!
Das haben Christine, die Hebamme und Dr. Diewald aus dem Geburtshaus
gesagt.
Mama und Papa scheinen vor der Geburt noch einmal alle Leute einladen
zu wollen und
deshalb geht es bei uns zu Hause zur Zeit zu wie im Taubenschlag. Mama
kramt sogar, ganz entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit, die
Weihnachtsdeko schon zwei Wochen vor dem ersten Advent hervor.
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Natürlich habe auch
ich noch einmal alle meine
Kumpels eingeladen und so waren am 17.11. Sarah mit ihrem Bruder
Tobias, Niels mit seiner Schwester Marlene, mein Emil, David und
Louisa bei mir zu Besuch. Wir haben alles gegeben, damit in meinem
Zimmer nix mehr so aussah wie vorher, damit Mama danach einen Grund
für eine gründliche Reinigung hatte.
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Am
27.11. sind Emil mit Julia und Thomas zu uns gekommen und wir haben
alle zusammen Plätzchen gebacken. Emil und ich haben kräftig mit
geholfen und anschließend durften wir die Plätzchen natürlich
auch mit verkosten.
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Emil
und ich beim Ausstechen der Formen.
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Zuerst
durfte Emil den Teig durch den Fleischwolf drehen...
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..
und danach durfte ich Emil ablösen.
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Kurze
kreative Pausen zwischen den Arbeitseinsätzen durften natürlich
nicht fehlen!
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Wir
haben sogar unsere eigenen Namen gebacken...
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...
und durften sie auch gleich aufessen.
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Am
28.11. waren wir wieder einmal mit Fr. Särve und Elisabeth und
David im Weko frühstücken und haben bei dieser Gelegenheit auch
gleich unseren funkelnagelneuen feuerroten Kinderwagen für
Emma abgeholt.
Die
diesjährige Feuerzangenbowle sollte auf allgemeinen Wunsch ohne den
Film ablaufen, aber Papi hat sich durchgesetzt und sowohl Bild, als
auch Ton dazu geschaltet. Und so war es wie immer. Allerdings sollte
dies der endgültig letzte Termin vor Emmas Geburt sein.
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Beim
Dekorieren durfte ich noch mit der Weihnachtskrippe spielen, später
war das streng verboten.
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Am 28.11. haben wir unsere diesjährige Feuerzangenbowle
veranstaltet.
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Das ist ein brennender Zuckerhut!
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Dezember:
Wir warten immer noch auf Emma! Am 3.12. haben wir unseren Weihnachtsbaum gekauft. Wir haben uns
sogar für einen echten Baum aus einer Baumschule entschieden. Den
konnten wir erst einmal gar nicht mitnehmen, weil der Boden gefroren
war.
Sonntags, am 4.12. waren wir mit Julia, Thomas und Emil auf dem
Christkindlmarkt. Das war total lustig, weil Emil auf einmal
ausgelaufen ist und Pipi aus seinem Hosenbein gelaufen kam. Das kann
schon mal passieren, wenn man so aufmerksam wie wir die
Kindereisenbahn und all die anderen schönen und leckeren Sachen
betrachtet. Mama hat sogar einen Glühwein getrunken, so etwas soll
angeblich wehenfördernd wirken.
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Advent,
Advent ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei, dann drei, dann
vier und dann ist hoffentlich auch unsere Emma hier!
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Hier
schmücke ich mit Papa zusammen den Weihnachtbaum, den wir zuerst
auf unserer Terrasse haben stehen lassen.
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Oh,
ein Paket vom Nikolaus! Und ich dachte schon, er hätte mich dieses
Jahr ganz vergessen.
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5.12.
Der Termin, an dem Emma geboren werden sollte, aber wir sitzen
wieder bei Dr. Diewald und nix ist passiert.
6.12.
Heute ist Nikolaustag und als ich aufwache und vor mein Bett schaue,
steht doch tatsächlich ein kleiner Beutel voller Süßigkeiten
davor. Wir wollen heute gleich noch einmal in den Honigtopf, denn
auch dort hat sich der Nikolaus angekündigt! Wie dieser Tag
dann weiterging, das erfahrt ihr, wenn ihr auf diesen Link klickt: "Emmas
Seite!"
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6.12., 22.00 Uhr
Mama und Papa haben es geschafft und liegen mit Emma im Bett!
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Die "vorläufige" Geburtsurkunde aus dem Geburtshaus:
"Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne der uns beschützt und
der uns hilft zu leben"
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7.12., 8.00 Uhr Als ich früh aufwache und nach Mama und Papa rufe, bringen mich
beide ins Schlafzimmer und da liegt sie endlich, meine Emma!
Winzigklein zwar, aber nicht so rot und zerknautscht, wie ich
befürchtet hatte.
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8.12.
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8.12.
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9.12.
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Alle sagen, Emma würde aussehen wie ich!
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13.12.
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21.12.
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21.12.
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Noch ist Emma mit ihren 48 Zentimetern alles zu groß, aber irgend etwas muss
sie ja
anziehen.
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Papa und ich spielen für Emma ein Wiegenlied.
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Freitags kommt immer noch Jonas zu mir und wir dürfen noch
genauso laut sein wie vorher, weil Emmi das überhaupt nicht stört.
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Hier hat Papa meine Emmi zu mir auf den Teppich gelegt, aber ganz
so viel kann ich mit ihr doch noch nicht anfangen.
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Die ersten zwei Wochen verbringen wir zu viert. Das
heißt, Mama, Papa, Emma und ich. Es ist schon komisch, auf einmal
nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Mami sagt, jetzt ist unsere
Familie eine Ellipse und hat zwei
Mittelpunkte. Mama kümmert sich meistens um Emma und Papa hat ganz
viel Zeit für mich, denn er hat sich extra Urlaub genommen. So
gehen wir jetzt ganz oft schwimmen, rodeln, zum Kinderturnen und
sogar in den Honigtopf.
Jeden Tag bekommen wir außerdem Besuch von
Christine, unserer Hebamme. Die kenne ich nun schon aus dem
Geburtshaus. Ich freue mich immer wenn sie kommt. Zuerst kuckt sie
sich Mamas Bauch an und dann Emma, aber Christine ist mit
beiden zufrieden. Ich habe mit Mamas Bauch immer noch so meine
Bedenken und die hab ich dann auch mal geäußert und gefragt, ob da
wohl noch ein Baby drin hockt. Mama hat nur beleidigt geschaut und
Christine hat mir erklärt, das der Bauch jetzt jeden Tag ein Stück
kleiner wird.
Am 14.12.
hatten wir unseren ersten gemeinsamen
Termin. Da ging es im Schneegestöber zum Fotografen. Ganz viele Fotos
davon sind auch auf dieser Homepage.
Auf
den 17.12. habe ich mich trotzdem schon gefreut. Da war die Zeit zu viert vorbei,
denn da haben Mama und ich die Oma Renate und den Opa Dieter vom
Bahnhof abgeholt. Sie haben gesagt, sie wollen solange
bleiben, bis der Weihnachtsmann kommt. Mit Oma und Opa ist das Warten auf den Weihnachtsmann viel erträglicher.
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Erst
haben wir versucht Emma im Waschbecken zu baden, aber das gefiel ihr überhaupt nicht.
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Aber mit mir in der großen Badewanne macht es auch Emma Spaß!
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Hier liegt Emma auf Oma Renates Bauch in der Hängeschaukel.
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Nun kann ich es fast nicht mehr erwarten, aber mit
Oma und Opa vergeht die Zeit ganz schnell auch wenn Papi jetzt
wieder arbeiten muss. Sogar Mama und Emma kommen jetzt manchmal
schon wieder mit und sogar auf dem Christkindlmarkt waren wir schon
wieder alle zusammen. Zum
Kinderturnen gehe ich mit Oma und Opa allerdings noch
allein.
Die Zeit vergeht wie im Flug und endlich ist Heilig
Abend. Früh holen wir noch unseren Weihnachtbaum ins Wohnzimmer und
Oma kocht ein leckeres Essen. Ab Mittag wird die Spannung
unerträglich und alle warten nur noch auf den Weihnachtsmann. Ich schaue
immer wieder zur Terrasse hinaus, damit ich ihn
bloß nicht verpasse. Hoffentlich hält sich der Weihnachtsmann an
seinen Termin und verspätet sich nicht genauso wie unsere Emma!
OH Schreck, auf einmal klopft es laut an unsere
Wohnungstür und mir rutscht mein Herz in die Hosentasche!
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Zuerst war ich schon etwas skeptisch. Man weiß ja nie mit wem
man es bei so einem Weihnachtsmann zu tun hat.
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Aber als der Weihnachtsmann dann endlich die Geschenke ausgepackt
hat, habe ich fleißig mit geholfen und ruck zuck war der große
Sack leer. Beim Abschied habe ich zum Weihnachtsmann gesagt, das er
wiederkommen darf, wenn er wieder Geschenke dabei hat.
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Mit Opa Dieter,
Oma Renate und Emma vor unserem Weihnachtsbaum.
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Der Weihnachtmann ist voll cool und hat mir sogar eine E-Gitarre
mitgebracht. Auf der kann ich zur Freude aller einen Höllenlärm
machen!
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Am 26.12. bin ich mit Papa, Oma und Opa zur Waldweihnacht nach
Kufstein gefahren. Dort haben Babsi und Gillei für uns Kinder ein
kleines Feuerchen gemacht und es gab ein Picknick mit leckerer
Brotzeit. Außer mir waren noch Sarah, Hannah und Nina da.
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Am 28.12. war die schöne Zeit mit Oma Renate und
Opa Dieter leider vorbei. Sie mussten wieder nach Hause
fahren. Ich habe aber zu Oma gesagt, das sie nicht traurig sein
soll, weil doch schon am nächsten Tag Oma Erika und Opa Friedrich
kommen wollten. Oma Renate und Opa Dieter haben auch versprochen
bald wieder zu kommen.
Am
nächsten Tag bin ich mit Mama und Emma also wieder zum Bahnhof
gefahren und da haben wir Oma Erika und Opa Friedrich abgeholt.
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Opa Friedrich mit meiner Emma.
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Oma Erika liest mir die Geschichte von der "Hexe Berschtl"
vor und Mama
stillt mein Mädilein. So nenne ich meine kleine Schwester, weil Fr.
Särve die Emma immer so nennt.
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Emma hat in der Nacht zum 30.12. auf einmal
Schnupfen bekommen und Mama ist ziemlich ratlos, weil auch wieder
Emmas Augen verklebt sind. Also beschließt Mama doch lieber mit
Emma zum Arzt zu gehen und ich bleibe sicherheitshalber bei Oma und
Opa, denn auch ich habe seit gestern Bauchweh und Durchfall, aber
deswegen will ich nicht zum Arzt. (Ich glaube nämlich, das ich
zuviel Süßigkeiten gegessen habe, aber pssssst...!)
31.12. Oma Erika und Opa Friedrich wollen mit uns
Silvester feiern. Mama hat mir erklärt, das an Silvester ein Jahr
zu Ende geht und am nächsten Tag ein neues Jahr anfängt. Ich
finde, das das ziemlich unspektakulär klingt und verziehe mich wie
immer ins Bett.
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Der Silvestermenütisch
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Januar: Die erste Januarwoche bleiben Oma Erika und
Opa Friedrich noch bei uns und auch Papa hat sich noch einmal ein
paar Tage freigenommen. So können wir wieder viel zusammen
unternehmen, denn es liegt jetzt ganz viel Schnee. Mama und Emma
bleiben meistens zu Hause, denn in unserem Auto haben sowieso nicht
so viele Leute Platz und der Kinderwagen von Emma würde auch im
Schnee stecken bleiben.
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Aber Opa, ich kann nicht mehr!
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Schaut, so viel Schnee liegt bei uns.
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Opa Friedrich hat mich manchmal morgens mit dem Schlitten mit zum
Bäcker genommen. Ich durfte auf dem Rückweg immer die Brötchen
transportieren.
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Seht her, bin ich nicht stark? Die große Schneekugel soll der Bauch
von meinem Schneemann werden!
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Selbst mit meinem Bobbycar komme ich nur noch schwer voran.
Vielleicht liegt es daran, das ich keine Winterreifen habe?
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Hier bin ich mit Papa, Oma Erika und Opa Friedrich auf die
Wildbichlalm gewandert.
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Seht, ich hab meinen Zapfen nackig gemacht. Jetzt brauch ich mich
nur noch durch die lange Reihe zu essen und schwupp sind alle
Schokoplätzchen weg.
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Da sind wir alle vorm Tannenbaum.
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Am 5.1. mussten leider auch Opa Friedrich und Oma
Erika wieder nach Hause fahren, denn dort wurden sie schon wieder
sehnsüchtig von meinen Cousinen erwartet. In
Zukunft wird mich Emma als Co-Kommentatorin auf dieser Homepage
unterstützen. Damit ihr das dann alles noch auseinanderhalten
könnt, werden Emmas Kommentare in rosa
geschrieben sein.
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Jetzt melde ich mich mal zu Wort.
Ich
bin nämlich schon ganz schön gewachsen und schon soooo breit!
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Am schönsten ist es aber trotzdem noch in
meiner Wiege, wo ich immer ganz friedlich schlummere, da kann Fritz
so viel Krach machen wie er will, das stört mich überhaupt nicht.
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Da ist er schon, Kronprinz Fritz I auf
seinem ganz persönlichen Lieblingsreitpferd.
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Nachdem Mama probehalber zwei Tage mit uns beiden
Rackern allein zurecht kommen musste, sind am 11.1. noch einmal Oma
Renate und Opa Dieter angereist. Sie hatten versprochen zu kommen,
weil Papa für eine Woche in den Skiurlaub fahren wollte. In dieser
Woche haben wir wieder viel zusammen unternommen. Mama hat Emma
einfach ins Tragetuch gestopft und so sind wir alle in Fischbachau
bei herrlichem Sonnenschein und tollem Schnee spazieren gegangen.
Außerdem konnte Mama in der Woche ganz viele Termine erledigen,
denn Oma und Opa haben in der Zwischenzeit auf Emma und mich
aufgepasst. Oma und Opa sind sogar wieder zum Kinderturnen
mitgekommen und beim Weko und beim Dinzler frühstücken waren wir
auch.
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Hier backe ich mit Oma Renate noch einmal Plätzchen, weil ich es
damals mit Emil nicht ganz geschafft habe den Teig aufzubrauchen.
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Den Schneemann habe ich zusammen mit Papa und Opa Dieter gebaut,
ehe Papa in den Skiurlaub gefahren ist.
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Auch wenn überall Schnee liegt, auf meinem Sandkasten war zum
Glück ein Deckel!
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Wenn Fritz mit Mama und Opa Dieter
unterwegs war, habe ich es mir mit Oma gemütlich gemacht.
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Das
bin ich in meiner Wiege.
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22.1.
Mit Papi zusammen haben Mami, Opa und ich einen Rodelausflug zur
Wagneralm gemacht, aber leider ist es mit Rodeln nix geworden, weil
wir bei massivem Schneefall mit unseren Schlitten immer wieder im
Tiefschnee stecken geblieben sind.
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23.1.
Abschied von Oma Renate und Opa Dieter auf Gleis 1 des Rosenheimer
Bahnhofs. (Gleis 4 finde ich viel schöner, da holen wir sie immer
ab.)
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Am
27.1., einem Freitag hatte Papi, wie jeden zweiten Freitag, einen
Tag Urlaub. Darauf freue ich mich immer, weil Papi und ich dann
immer zusammen schwimmen gehen. Schwimmen ist immer noch meine
Lieblingssportart! Ich kann sogar schon vom Startblock hopsen!
Am
Wochenende wollte Papa mich noch für einen anderen Sport
begeistern, und zwar für den Abfahrtslauf. Emil hat mir dafür
seine Skier geliehen und Papa ist mit mir ins nahegelegene
Trainingszentrum "Panger Rodelberg" gegangen. Dort hat er
mir zuerst die richtige Haltung beigebracht und dann durfte (musste)
ich ein paar Meter ganz allein fahren. Papi ist neben mir
hergelaufen und hat mich immer aufgefangen. Am Sonntag sind sogar Mama und Emma mitgekommen.
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Zuerst
haben wir nur im Stehen geübt.
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Dann
hat Papa mir die richtige Abfahrtshaltung gezeigt, aber er musste
mich immer wieder auffangen, denn bremsen kann ich noch nicht.
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Skifahren
ist anstrengend, zum Glück hatte Papa die Kraxe dabei, so brauchte
ich nicht einmal die Skistiefel ausziehen um ein Nickerchen zu
machen. Noch haben auch meine Skier unterm Kinderwagen Platz.
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Zur
Skifahrermotivation wurden zu späterer Stunde sogar Snickers
eingesetzt. Leider waren sie so gefroren, wie der Skifahrer selber.
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Trotzdem
hat es Spaß gemacht!
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Den
theoretischen Teil der Unterweisung hat sogar Emma schon
mitbekommen, man kann ja heutzutage nie früh genug anfangen.
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Noch
ein Nachwort von meiner Mami:
Nach
sieben Wochen intensiver Einarbeitung glaube ich, das wir es jetzt
geschafft haben und wieder eine Einheit bilden. Emma
ist zu unserer Freude ein super Zuckerbaby, welches super zufrieden
fast den gesamtern Tag verschläft und nun schon seit der 6.
Lebenswoche auch nachts durchschläft. Insgesamt
fühle ich mich mit zwei Kindern ausgelasteter und bin allgemein
ausgeglichener, gerade jetzt wo sich die Wogen der ersten Wochen
geglättet haben.
Und
jetzt wie immer noch etwas Lustiges von unserem Fritz:
Wir
fahren auf der Autobahn in Richtung Kufstein, als Fritz etwas
Großes in die Lüfte fliegen sieht. Daraufhin Fritz zu Opa:
"War das ein Vogel, oder ein Schwein?" (Lösung: Es war
ein Bussard)
Als
wir mit dem Bus am Aldi vorbeifahren, meint Fritz laut zu Oma, so
das es alle hören können: "Schau Oma, dort haben wir auch
schon Bärchen gemopst!" (Zu meiner Verteidigung muss ich
sagen, das ich davon nichts mitbekommen habe, falls es wahr sein
sollte!!!)
Fritz
hat einen Riesenstinker in seiner Windel breitgedrückt. Als ich
heim komme und ihn frage, warum er es Papa nicht gesagt hat,
antwortet Fritz: "Papa war am Computer!"
Wir
sitzen im Auto und kommen gerade aus dem Geburtshaus als Fritz
plötzlich sagt: "Wenn meine kleine Schwester da ist, will ich
aber noch einen großen Bruder!"
Fritz
macht das erste Türchen seines Playmobil-Weihnachtskalenders auf,
hält eine
winzige Playmo-Katze in der Hand und meint mit unverkennbarer
Enttäuschung in seiner Stimme: "Und jetzt...?"
Laut
schmatzende Geräusche aus der Wiege lassen bei mir die Alarmglocken
schrillen, denn schon einmal hatte Fritz versucht, Emmi mit Rosinen
zu füttern. Doch heute hat Emmi nur ihren Daumen gefunden.
Als
ich Fritz damals darauf aufmerksam machte, das Emma noch zu klein
ist um Rosinen zu essen, wunderte er sich nur und sagte:
"Wieso, Rosinen sind doch auch klein!"
Außerdem
kreiert Fritz neue Wörter mit durchaus sinnvoller Bedeutung, so
z.B:
statt
Friseurmeisterin - Frisurschnitterin.
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