|
Mai,
Juni, Juli: "Endlich Sommer!"
|
|
Mai:
Hallo, hier sind wieder die beiden Korrespondenten aus dem Süden, euer
Fritz und eure Emma. Von uns gibt es
wieder viel Neues und Aufregendes zu berichten. Nun bin ich schon
drei Jahre alt! Eigentlich könnte ich jetzt in den Kindergarten
gehen und Mama hat mich auch schon angemeldet. Aber ich habe nach wie vor gar keine Lust darauf. So schlecht ist es zu Hause auch
wieder nicht. Emma wird immer größer und freut sich über jeden
Blödsinn, den ich ihr zeige. Zu dumm, das es so lange dauert bis
dieser Wutzel endlich sitzen und laufen kann. Ich kann mich gar
nicht erinnern, das ich auch so lange gebraucht habe. Immerhin kann
Emma schon brabbeln und ihre Backen aufblasen und ganz laut lachen
und kichern. Das finde ich am schönsten. Und knutschen kann die!!!!
Da ist man hinterher immer richtig nass von der ganzen Sabber.
|
|
Mein
Geburtstag war riesig schön. Sogar in der Panger Spielgruppe haben
wir ihn gefeiert und ich durfte diesmal die Krone aufsetzen und auf
dem Thron sitzen.
|
|
|
Oma
und Opa sind noch bis zum 10. Mai geblieben. So hatten wir Zeit noch
viele schöne Sachen zusammen zu unternehmen. Zum Beispiel waren wir
mit Fr. Särve auf der Fraueninsel im Chiemsee. Das war
wunderschön! Sonntags waren wir im Happinger Hof alle zusammen
essen und ich durfte wieder auf dem tollen Spielplatz rumtoben. Mama
hat natürlich wieder ganz viele Termine gehabt, wo sie ohne uns
beide hingefahren ist und wir sind bei Oma und Opa geblieben.
Am
3. Mai ist der Emil zu Besuch gekommen und ganz, ganz lang
geblieben, weil ihn Julia erst spät abends abholen konnte, sind wir
sogar zusammen baden gegangen und dann haben wir es uns in meinem
Bett gemütlich gemacht. Leider zieht Emil jetzt mit seinen Eltern
bald nach Südschweden. Mama und ich sind deswegen sehr traurig!
|
|
|
|
|
Emil
und ich essen zusammen ganz brav Mittag.
|
Abends
habe ich mit Emil unser Bad unter Wasser gesetzt. Oma und Emma haben
wir auch nass gespritzt, aber Emma fand das voll lustig!
|
Dann
habe ich mit Emil sogar mein Bett geteilt, schade das er nicht die
ganze Nacht bleiben durfte.
|
|
|
Hier
sind wir alle mit Fr. Särve auf der Fraueninsel. Dahin sind wir
sogar mit einem Schiff gefahren.
|
|
|
|
|
Am
6. Mai war Emil noch einmal bei mir zu Besuch und dieses Mal durfte
er sogar richtig bei mir schlafen, weil seine Eltern auf einer
Hochzeit eingeladen waren. Am Tag haben wir ganz lang in unserem
tollen Garten gespielt. Papa hatte uns sogar ein Zelt aufgebaut!
|
|
|
|
|
Ansonsten
spiele ich ganz oft mit meiner Emma. Das geht jetzt schon richtig
gut und Emma lacht immer, wenn sie mich sieht. Emma ist "meine
süße Maus" und ich habe sie ganz lieb! Manchmal kann Emma
auch eine ganz schöne Quietschmaus sein, dann tun fast meine Ohren
weh.
|
|
Am
19. Mai hatten wir wieder einen unserer wichtigen Termine! Schon
7.00 Uhr morgens sind wir mit dem Auto in Richtung Uslar los gedüst. In Uslar haben
Tante Helga und Onkel Werner ihre Goldene Hochzeit gefeiert. Das war
eine schöne Feier mit all meinen Cousinen und Annika und Björn.
Wir hatten ein eigenes kleines Zimmer voller Spielzeug und so war es
auf der Feier überhaupt nicht langweilig. Ich hab auch ganz lang
durchgehalten. Erst gegen 22.00 Uhr bin ich leider eingeschlafen,
aber Mama und Papa haben drei Stühle zusammen geschoben und so
konnten sie selbst noch bis 1.30 Uhr feiern. Emma stört es auch
nicht, sie hat ihren eigenen Wagen sowieso überall dabei.
Nach
der Feier sind Mama und Papa mit uns mit dem Auto nach Ramlingen zu
Katrin und Dirk gefahren. Mama und Papa mussten sich dauernd mit dem
Fahren abwechseln, weil sie beide eigentlich viel zu müde zum Fahren waren.
Als
ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, waren wir jedenfalls in
Ramlingen bei meinen Cousinen. Da bin ich natürlich gleich nach dem
Aufwachen hingelaufen. Mama und Papa waren noch so müde, das sie es
fast gar nicht gemerkt haben.
Leider
durfte ich gar nicht so lange in Ramlingen bleiben, weil wir am
Nachmittag schon wieder den nächsten Termin hatten und nach Bremen
weiter gefahren sind. Annika hatte uns zu ihrer Konfirmation
eingeladen. Erst war ich ganz schön traurig, das ich weg musste,
aber in Bremen habe ich den Rest des Tages noch ganz toll mit Björn
spielen können.
Am
nächsten Tag sind wir dann in eine Kirche gegangen und haben dort
Annikas Konfirmation gefeiert. Anschließend haben wir in einer
Gaststätte Mittag gegessen. Da gab es sogar Fanta! (Obwohl die
Kellnerin vorsichtshalber zuerst das Gegenteil behauptet hat.)
|
Nach
dem dritten Glas Fanta ist leider meine schöne Lederhose von innen
etwas feucht geworden.
|
|
Hier
sind alle Gäste von Annika drauf!
|
|
|
Direkt
bei der Gaststätte gab es einen Rummelplatz und da bin ich mit
Björn in einem echten Hubschrauber geflogen!
|
|
Am
Montag hat Annika sogar schulfrei bekommen, aber wir sind trotzdem
wieder abgefahren. Zu meiner großen Freude sind wir noch nicht nach
Hause gefahren, sondern wieder zurück zu meinen Cousinen nach
Ramlingen. Jetzt durfte ich den Rest der Woche da verbringen. Das
wir super schön!!!
Am
Freitag sind Papa, Opa Friedrich und ich mit einem Teil meiner
Cousinen nach Celle schwimmen gegangen. Das war klasse!!! Mama ist
inzwischen mit Fiene und Emma durch Celle gebummelt. Fiene saß mit
Emma im Zwillingswagen und alle haben gedacht Fiene ist Emmas große
Schwester.
Leider
war diese Woche wieder viel zu schnell vorbei! Schade, das wir so weit
weg wohnen.
Am
27. Mai sind wir aber noch auf die Hochzeit von Papas Cousin Jörg
gefahren. Die Hochzeit von Jörg und Sabrina war auch der Grund
dafür, das wir solange in Ramlingen geblieben sind. Leider konnten
meine Cousinen nicht mitfahren, weil sie auf einer Konfirmation
eingeladen waren.
Diese
Hochzeitsfeier fand auf einem Hof in einer Scheune statt. Die
Scheune war mit Regenplanen und Heizlüftern und anderer toller Dekoration schick
gemacht worden. Es gab da auch ein Riesenschwein mit Namen "Luise". Zum Glück waren auch Annika und Björn wieder mit
dabei. Auf dem Hof konnte man so toll spielen und mit Wasser
rummatschen, das Mama mich einmal komplett umziehen musste.
|
|
Links:
Annika mit ihrem Patenkind Emma.
Rechts:
Papa und Annikas Papa auf der Scheunenparty.
|
|
|
Nach
der Feier, spät in der Nacht, sind wir noch einmal nach Ramlingen
gefahren und haben dort geschlafen, aber leider waren meine Cousinen
noch nicht wieder von ihrer Konfirmation zurück. Also sind auch wir
am nächsten Morgen wieder in Richtung Heimat gedüst.
|
|
Juni:
Dieser Monat wurde von vielen Papis schon lange herbeigesehnt. Mama,
Emma und ich wissen nicht so recht, was besonders an einer
Fußball-WM sein soll, aber Papi ist begeistert, obwohl er sich
sonst auch nicht für Fußball interessiert. Jedenfalls redet keiner
mehr von etwas Anderem.
|
|
|
|
|
Hier
schaue ich aus meinem Lieblingsversteck. Wenn ich mich hier
verstecke, muss Mama mich immer ganz lange suchen ehe sie mich
findet.
|
Hier
male ich mit Fingermalfarben eine Raupe an.
|
Mit
meinem Laufrad bin ich jetzt schon richtig schnell unterwegs. Hier
sind wir von Rosenheim an der Mangfall entlang nach Kolbermoor ins
"Rialto" gefahren.
|
|
|
|
|
Dank
Oma und Opa besitze ich immer die neuesten Ausgaben aller Thomas
Zeitschriften, aber irgendwann ist man doch zu müde zum lesen.
|
Emma
und ich sind nach wie vor ein Dream-Team. Nur ganz selten muss ich
auch mit Emma mal schimpfen, wenn sie zum Beispiel meine
Holzeisenbahnschienen auseinander baut und meine Loks anschleckt.
Aber sonst darf Emma fast alles, sogar Haare hat sie mir schon
rausgerupft.
|
|
Der
8. Juni war für uns alle ein sehr schicksalsreicher Tag. 12.00 Uhr
mittags klingelte bei uns das Telefon und Papa hat uns verkündet,
das er eine tolle Stelle in Hannover bekommen hat. Mama sah erst
einmal nicht wirklich glücklich aus.
|
|
|
|
|
9.
Juni - Das Eröffnungsspiel der Fußball WM in unserem Garten. Alex
hat eine perfekte Fußball-Party organisiert und halb Pang ist
seiner Einladung gefolgt.
|
Sogar
einen Spielplatz gab es da.
|
|
11.
Juni, Spaziergang auf die Wirtsalm und ich durfte die ganze Zeit in
meinem Buggy sitzen. Mama und Papa grübeln immerzu ob sie all das
hier wirklich aufgeben wollen.
|
|
14.
Juni Ausflug mit Fr. Särve in den Privatzoo nach Ebbs. Leider soll
dieser ZOO zum 31.10.06 geschlossen werden.
|
Die
frechen Affen klauen alles was ihnen zwischen ihre Finger kommt.
Beinahe hätten sie unsere Emma gemopst.
|
|
|
|
|
Der
ZOO ist traumhaft, direkt vor dem Kaiser gelegen.
|
Erst
saß ein Affe mit uns am Biertisch...
|
..
und später konnten wir sie sogar noch füttern, obwohl das beinahe
Mamas Daumen gekostet hätte.
|
|
|
|
Nach
dem Besuch des ZOO´s sind wir noch an den Luegsteinsee gefahren,
haben Mittag gegessen und sind einmal um den See spaziert,
natürlich durfte ich mit den Füßen ins Wasser gehen, aber leider
hatten wir keine Badesachen dabei. Abends haben wir uns dann noch
mit Papa am Happinger See getroffen.
|
|
|
|
|
15.
Juni, heute ist wieder mal ein bayrischer Feiertag und Papa ist zu
Hause. Wir haben einen Ausflug mit Fam. Löw, Gillei und Babsi auf
Hocheck geplant. Zuerst wollte ich natürlich mit der Gondel
rauffahren, aber leider habe ich es nicht geschafft, Mama und Papa
zu überzeugen, dass Gondel fahren viel gesünder ist als laufen,
weil man beim Laufen ganz viele Gummibärlies essen muss, um immer
wieder genug "Dampf im Kessel" zu haben. Ich bin nämlich
jetzt nicht mehr Fritz, sondern "James die edle Lokomotive"!
|
Der
Aufstieg hat sich gelohnt!
|
|
Gillei
hat zuerst mich mit Speckknödeln gefüttert und dann hat er sich
auch noch um Emma gekümmert.
|
|
Damit
wir nicht die ganze Strecke wieder zurück laufen mussten, und nicht
mehr ganz so traurig waren, das wir die Gondel nicht benutzen
durften, durften Sarah und ich mit den Papis auf der
Sommerrodelbahn fahren.
|
Emma
und Tobias hatten es gut, die wurden die ganze Zeit im Tragetuch
getragen, aber dafür durften sie nicht rodeln.
|
|
|
|
|
Zu
Hause lese ich ganz gern mal in meiner Bude Zeitung...
|
...
oder sonne mich in unserem tollen Garten.
|
16.
Juni, da waren wir mit Familie Dörner am Reischenhardter See.
|
Mit
Emma kann man auch schon Bude bauen....
|
Mit
Mama beim abendlichen Geschichte vorlesen in unserer Hängeschaukel
|
...
aber Ballspielen findet Emma am lustigsten. Da kichert sie immer am
lautesten.
|
|
20.
Juni, Auf der Terrasse von Emil
|
Auch
Emil hat einen tollen Pool zum plitschern.
|
Bald
ist es nun soweit und Emil zieht nach Südschweden, aber jetzt muss
ich nicht mehr so traurig sein, denn auch ich bin nun nicht mehr
lange in Bayern, denn die Für- und Wider-Listen und langen
Grübeleien von Mama und Papa haben ergeben, das wir nach
Niedersachsen ziehen werden.
|
|
Am
22. Juni war wieder mal eine Fahrt nach Dresden geplant, denn wir
hatten wieder eine Einladung zu einer Hochzeit, diesmal von Mamas
Cousine Kerstin. Eigentlich sollte Mama direkt von Rosenheim mit dem Auto Papa in München
abholen, doch Mama fühlte sich überhaupt nicht fit. Mit starken Halsschmerzen
und Fieber konnte sie sich kaum auf den Beinen halten. Zum Glück
ist nach dem Frühstück Fr. Särve vorbei gekommen. Am späten
Nachmittag hat
Papa uns abgeholt und so sind wir mit zweistündiger
Verspätung losgefahren.
Leider
ging es Mama am nächsten Morgen noch schlechter und ihr blieb
nichts anderes übrig als in Dresden zum Arzt zu gehen. 13.00 Uhr bin ich
mit Opa Dieter und Papa allein zum Standesamt gefahren.
|
|
Die
Feier fand auf Schloss Scharfenberg statt, das sah aus wie ein
Dornrösschenschloss.
|
|
Papa,
Opa und ich haben sogar eine Schlossführung durch die
Geheimgänge des Schlosses mitmachen dürfen.
|
Die
standesamtliche Trauung im Standesamt Radebeul
|
Kerstin,
Andreas & Niklas
|
Für
die Kinder war sogar an einen Sandhaufen gedacht worden.
|
|
Weil
Papa vom Schloss schlichtweg begeistert war, hat er nach dem
Kaffeetrinken doch noch Mama, Oma und Emma von zu Hause abgeholt.
Mama hat sich doll gefreut, denn so konnte sie wenigstens noch einen
Teil der Feier miterleben.
Am
nächsten Tag ist dann ein großer Wunsch von mir Wirklichkeit
geworden. Mama und Papa sind mit Emma abgefahren und ich
durfte ganz allein bei Oma und Opa bleiben.
Zuerst
sind Mama und Papa
nach Ramlingen gefahren, um sich
Wohnungen und Häuser anzuschauen. Leider haben sie an diesem
Wochenende nichts Passendes gefunden und mussten unverrichteter
Dinge nach Hause fahren.
|
Mit
Papa habe ich noch einen tollen Riesenturm gebaut.
|
Sogar
Oma Erika und Opa Friedrich haben sich vom Fieber der Fußball-WM
anstecken lassen und ihr Wohnzimmer mit Deutschland-Fahnen
geschmückt.
|
30.
Juni
Deutschland-Argentinien
....bei
Dirk in der Garage (sogar die 5 Tage alte Lilly darf schon mit dabei
sein) und endlich ist auch bei Mama der Funke übergesprungen
|
|
Juli:
Vom 24.6. bis zum 10.7. durfte ich das erste Mal ganz allein Urlaub
bei Oma und Opa in Dresden machen. Was ich da alles erlebt habe!!!
Oma, Opa und ich wurden zu Dampfloks und so sind wir jeden Tag
losgezogen, ob zum Einkaufen, in die Turnhalle oder zum Eisenbahn fahren. Mama und
Papa habe ich jedenfalls nicht vermisst. Mama hat jeden Tag
angerufen, aber ich hatte so viel zu tun, das ich nicht jeden Tag
mit ihr reden konnte.
|
Parkeisenbahn fahren im Großen Garten
|
|
Eisessen auf dem Schaufelraddampfer auf der Elbe
|
Manchmal habe ich Oma auch in der Küche beim Schnitzelklopfen
geholfen
|
Opa hatte immer Zeit für mich und hat stundenlang mit mir
Autostraße gespielt
|
Auf einem Abenteuerspielplatz
|
|
Auf großer Fahrt im "Lößnitzdackel" auf der Fahrt
von Radebeul nach Radeberg
|
Beim Entenfüttern an der Elbe
|
|
Währenddessen
in Bayern: Endlich komme ich mal zu Wort und genieße es natürlich,
auch mal die Nummer 1 sein zu dürfen.
|
Hier
noch friedlich schlummernd...
|
Hey,
von wegen braves Mädchen, ich kann auch anders! Nicht nur Fritz kann laut schreien, wenn er wütend ist, ich kann es
noch lauter!!!
|
Der
Schein trügt, ich will keine Knuddelpuppe mehr sein!
|
|
Mama
und Papa genießen die Zeit ohne unseren Fritz auch mal für
sich und eilen von einer Festivität zur nächsten. Mama sagt, das
ich noch handlich genug bin, um mich überall hin mitzunehmen. So waren wir
gleich am 1. Juli auf einem Klosterfest in Reisach. Auch mit Fr.
Särve verbringen wir viel Zeit. Wir sind zusammen um den Hechtsee
spaziert und abends waren wir im Klosterhotel "San Gabriele"
essen. Damit Mama und Papa gemütlich essen konnten, hat mich der aufmerksame
Kellner in der Zeit spazieren getragen.
Am
4. Juli ist Mama mit mir zu einem Osteopathen gegangen, weil sie
fand, das es an der Zeit ist, das ich mich auch mal richtig drehe.
Das mache ich jetzt zwar schon manchmal, aber es fällt mir sehr
schwer und meinen Kopf kann ich auch so schlecht gerade halten. Die
Osteopathin hat dann auch gleich eine ziemliche Verspannung im
Genick- bzw. Schulterbereich festgestellt und beseitigt. Sie hat
eine Stunde mit mir geturnt. Danach waren wir alle nassgeschwitzt,
sie, ich und Mama auch. Aber es hat sich gelohnt! Hey Leute, es ist
wie ein Wunder, nachdem ich
ausgeschlafen hatte (ich war total fertig) konnte ich mich das erste
Mal frei bewegen und drehen und es hat gar nix mehr gespannt. Ich
bin total glücklich und ich glaube, das es jetzt an der Zeit ist
aufzudrehen! Mama wundert sich, das ich auf einmal so oft wach bin.
Tja, ich glaube es reicht jetzt mit schlafen. Ich habe nun 6
Monate durchgeschlafen und hab jetzt genug Energiereserven, um
endlich auch mal nachts zu spielen.
|
|
|
Am
9. Juli haben Mama und Papa ihre erste Abschiedsparty für das
Lobpreisteam der Gemeinde gegeben. Papa sagt, das noch einige
Abschiede folgen werden.
|
|
Am
10. Juli bin ich mit Mama nach München gefahren. Dort sind wir in
einen großen Reisebus eingestiegen und ganz viel später, es war
schon dunkel, waren wir in Dresden. Dort hat uns Oma Renate vom Bus
abgeholt.
Am
nächsten Morgen habe ich auch meinen Fritz wiedergesehen. Das war
eine Freude!!! Auch Fritz hat sich doll gefreut als er mich gesehen
hat.
|
Fritz
durfte ausnahmsweise Buggy fahren und hat dort auch gleich
seinen Mittagsschlaf gemacht.
|
Mit
Phillip und Kaya konnte man toll toben.
|
Gleich
am 11.Juli haben wir uns mit Daniela, Phillip und Kaya im Großen
Garten getroffen.
|
Blick
auf die Basteibrücke
|
|
|
Die
Festung
Königstein
|
Unser
Schaufelraddampfer
|
|
|
Weil
es mir in meinem Urlaub so doll gefallen hatte, sind wir gleich noch einmal mit Mama
mit dem Dampfschiff auf der Elbe in Richtung Sächsische Schweiz
gefahren. Mama sagt, das es noch genauso ist wie in ihrer Kindheit,
nur die fettigen Mokkatorten von früher hat sie vermisst.
|
Hallo, ich komme jetzt überall hin, wo ich
nur will und mopse Fritz sein Spielzeug.
|
|
Nach insgesamt fast drei Wochen in Dresden musste
ich nun wieder mit Mama und Emma die Heimreise antreten. Den
Abschied hat mir Mama etwas leichter gemacht, weil sie mir erzählt
hat, das wir in Nürnberg den Emil besuchen, der noch eine große
Abschiedsparty geben will und das in Nürnberg auch Papa wartet.
Also haben uns am 15.Juli Oma und Opa zum Zug gebracht und dann sind
wir nach Nürnberg gefahren. Leider hatte Emma noch am Vorabend
ziemlich hohes Fieber bekommen und war extra noch vom Wickeltisch
gestürzt, so das Mama vorsichtshalber am Abend noch mit ihr ins
Krankenhaus gefahren ist. Die Zugfahrt war kein
Problem, aber gleich nach der Ankunft in Nürnberg, wo uns Papa mit
dem Auto vom Bahnhof abgeholt hat, hat Emma fast nur noch geweint.
Leider hielt das Weinen den ganzen restlichen Abend an. Daraufhin
haben Mama und Papa gegen 23.00 Uhr beschlossen nicht bei Emil zu
übernachten, sondern nach Hause zu fahren. Ziemlich übermüdet
nach mehreren Pausen und viel Kaffee sind wir dann 2.30 Uhr zu Hause
angekommen.
|
|
Emils Abschiedsparty
Es war eine megatolle Party und mir hat sie auch richtig Spaß
gemacht!
Emma war leider nur ganz kurze Zeit gut drauf.
|
|
|
Das Rätsel um Emmas Unwohlsein hat sich
am
nächsten Tag aufgeklärt, als Mama beim Frühstück Emma mit
Brötchen gefüttert hat und Emma auf Mamas Finger gebissen
hat. Unsere Maus hat jetzt vorn unten zwei Zähne!!! Die dringendste
Frage die sich mir natürlich stellte: "Darf Emma jetzt auch
Schokolade essen?"
|
|
|
|
|
Gleich am 16. Juli haben wir noch Fr. Särve in der Klinik am
Chiemsee besucht, weil ich sie doch nun so lange nicht gesehen habe.
Auch Lukas und Markus waren da und so sind wir alle zusammen zum
Chiemsee spaziert und dann ist Papa mit Lukas und mir sogar ins
Wasser gegangen.
|
|
Ansonsten habe ich mich schnell wieder zu Hause
eingewöhnt. Das Wetter ist total schön und montags bekomme ich
nach wie vor Besuch von meiner Freundin Lina. Mit der kann ich immer
toll auf unserer Terrasse und im Garten spielen. Mama und Papa
versuchen derweil nicht in all zu große Panik zu geraten und die Zeit
bis zum Umzug zu nutzen, um noch ganz viele schöne Eindrücke
sammeln können.
|
Den Sonnenschirm und die Stühle haben mir Oma Renate und Opa
Dieter in Dresden gekauft. Mit Lina kann ich sie nun gleich testen.
|
Auch Emma genießt den Hochsommer.
|
|
In meinem Krokodilpool vor unserer Terrasse lässt es ich bei
über 30 Grad im Schatten gut aushalten.
|
|
|
Seit Emma jetzt Zähne hat,
denkt Mama über das
Abstillen nach, weil Emma Mama schon zweimal gebissen hat. Mama hat
doll mit Emma geschimpft, aber das hilft bei Emma nichts. Emma
findet es nämlich total lustig, wenn man mit ihr schimpft. Jedenfalls darf Emma
jetzt auch schon Brezn essen und Kürbisbrei. Emma findet das
tatsächlich lecker. Am 20. Juli hatte Emma auch ihre U5
Untersuchung, da waren wir das letzte Mal bei unserem Kinderarzt. Hoffentlich findet Mama in Ramlingen keinen neuen Kinderarzt, den
werde ich garantiert nicht vermissen.
Ansonsten ist es jetzt immer
noch doll heiß, aber mir
macht die Hitze nix aus. Ich hab Mama den neuesten Indianertrick
gezeigt. Als ich neulich im Keller war, habe ich zwei
Schneemannfensterbilder mit nach oben genommen und sie an unsere
Terrassentür geklebt, "damit es ein bisschen kälter
aussieht".
|
Picknick auf dem Weg zum Petersberg.
|
Emil und ich teilen uns den Kuchen.
|
|
|
Am 22. Juli sind wir mit Julia, Thomas, Emil und Jande auf den
Petersberg gewandert. Ich bin froh, das Emil immer noch da ist.
Vielleicht habe ich Glück und Emils Eltern haben es sich doch
anders überlegt.
|
Emma hat gut Lachen, sie wurde die ganze Zeit im Tragetuch
getragen.
|
So eine Wanderung macht ganz schön müde, vor allem wenn man
alles allein laufen muss. Also habe ich die 5 Minuten genutzt, die
Papa mich auf die Schultern genommen hat und bin einfach
eingeschlafen. (Auch ein alter Indianertrick, an den sich sogar
meine Mama erinnert!)
|
|
Am 23. Juli sind wir zu Papas Saxophonlehrer
Bernhard, Isolde und Lea zum Grillen eingeladen worden. Mama hat
immer wieder auf die Uhr geschaut, denn an diesem Tag sollte auch
Annika ankommen. Annika ist nun Emmas Patentante und kommt nun schon
das 4. Jahr für zwei Wochen zu uns zu Besuch. Also haben wir am
Spätnachmittag Annika vom Bahnhof in Rosenheim abgeholt. Ich hab
mich natürlich wieder ganz doll gefreut, denn mit Annika kann man
toll spielen und Annika räumt auch immer mein Zimmer auf, wenn ich
es liederlich gemacht habe.
|
Emma hat es gut, die darf beim Essen noch so richtig lümmeln.
|
Ein wunderschöner Nachmittag mit meinem besten Kumpel Emil und
meiner besten Freundin Lina.
|
Auch Emma durfte schon mal Probesitzen.
|
|
Am 24. Juli haben wir dann endgültig Abschied von Emil genommen.
Emil wurde von seiner Mama nachmittags zu uns gebracht, weil sie die
Wohnung putzen und für die Übergabe fertig machen mussten.
Also hatten wir noch einmal richtig Zeit, um im Garten zu toben.
Weil es wieder ein Montag war, ist auch noch Lina rüber gekommen.
Am Abend sind Julia und Thomas gekommen, haben sich endgültig von
uns verabschiedet und meinen Emil mit genommen.Wir haben uns
versprochen uns irgendwann zu
besuchen!
|
Das endgültige und offizielle Abschiedsfoto!
|
|
Zeit zum Traurigsein hatte ich trotzdem
nicht, denn
schon am nächsten Tag sind wir zusammen mit Annika nach
Froschmannig (oder so ähnlich) gefahren, das ist über München und Mama ist zuerst
zu weit gefahren. Aber dann haben wir es doch noch gefunden und auf dem Busbahnhof hat schon Oma
Renate auf uns gewartet. Oma Renate wollte nämlich mal bei uns
Urlaub machen, weil Opa Dieter allein auf einem Schiff unterwegs war
und da wäre Oma ganz allein zu Hause gewesen. Somit war unser Haus
jetzt ganz schön voll und Emma und ich rundherum glücklich!!!!! Mit dem Schlafen haben
wir es so gemacht, das ich bei Oma Renate auf der Couch schlafen
durfte und Annika in meinem Bett.
|
|
|
|
|
Oma Renate fallen immer lustige Sachen ein. Sie hat ganz viel Geduld
und schimpft eigentlich nie.
|
|
Es war eine lustige Zeit, in der Mama viel Zeit mit
Annika verbracht hat und Emma und ich mit Oma. Am 30. Juli war ein
besonderer Tag für unsere Emma. Emma sollte an diesem Tag in der
Gemeinde gesegnet werden, genauso wie ich damals. Da war es ein
Glück, das Annika und Oma zufällig da waren und zuschauen konnten.
Wir haben uns alle ganz schick gemacht und sind in die Gemeinde
gegangen. Dort haben wir auf einer großen Leinwand ganz viele
Bilder von Emma und den anderen Segnungsbabys angeschaut und dann
hat noch ein anderer Papa ein selbst gedichtetes Lied gesungen. Das war
schön. Jetzt ist Annika eine Patentante von Emma. Die andere
Patentante ist Sylvia aus Dresden, die wollen wir auch bald mal
besuchen und dann werden wir sicher noch einmal so schön feiern. An
diesem Tag ist später auch noch Fr. Särve dazu gekommen und dann
haben wir alle zusammen Kaffee getrunken und Kuchen gegessen.
|
|
|
|
|
Der 30. Juli - Emmas Segnung (Papa hatte an diesem Tag in der
Gemeinde Bistrodienst und deshalb ist er nicht auf den Fotos drauf,
denn als Papa endlich kam, hatten wir schon wieder unsere "nomalen"
Sachen angezogen, damit die schicken Sachen nicht so schnell dreckig
werden (hat Mama gesagt).
|
Mama
hat aus meinem Bett eine Bude gebaut, mit Dach und Vorhang zum
Zuziehen, da kann man sich ganz toll drin verstecken.
Für
heute soll es das erst einmal wieder gewesen sein. Das nächste Mal
melde ich mich schon aus Ramlingen, denn am 23. August ziehen wir
um. Mama hat versprochen die nächste Homepage schon Ende
September fertig zu haben, damit ihr nicht mehr ganz so lange auf
Neuigkeiten warten müsst.
Tschüß,
sagt euch Eurer Fritz mit seiner "süßen Maus" Emma.
|
|
Hier
stehen wieder ein
paar witzige Sachen, aufgeschrieben von meiner Mama:
Ich
komme vom Friseur, zugegebenermaßen etwas zu doll toupiert und mit
heftig gefärbten Wimpern und Augenbrauen. Fritz mustert mich am
Mittagstisch eine Weile schweigend, dann platzt er heraus:
"Mama, du siehst aus wie eine alte Hexe."
An
der Seilbahn vom Hocheck: "Papa, die Sarah ist schon
hochgefahren, ich hab sie gesehen." Papa: "Nein Fritz, wir
treffen uns mit Sarah hier vor der Seilbahn. Außerdem ist wandern
viel gesünder!" Darauf Fritz: "Aber Papa, Seilbahnfahren
ist auch gesund." Und nach einer Weile: "Abgemacht, ihr
lauft und ich fahre."
Wir
sind mit Fr. Särve im Raritätenzoo in Ebbs. Fritz sieht 3
größere Wildschweine und ein Kleines. Für ihn steht fest:
"Schau mal Mama: Da ist ein Baby-Wildschwein, ein
Mama-Wildschwein, ein Papa-Wildschwein und ein Fr.
Särve-Wildschwein." (Gemeint war wohl ein
Babysitter-Wildschwein.)
Eine
Woche bevor Fritz zu Oma und Opa in den Urlaub fahren soll, sitzt er
mit Maxi im Sandkasten, schaut auf seine imaginäre Uhr und
erklärt: "Papa, auf meiner Uhr steht, das ich und Maxi morgen
zu Oma und Opa in den Urlaub fahren."
Bei
Oma und Opa zu Hause:
Fritz
baut sich vor Omas Doppelspiegel auf, der zugegebenermaßen sein
Gegenüber etwas verzerrt darstellt, und meint: "Ich bin sooo
fett!"
Fritz
beim morgendlichen Frühstück: "Oma, wenn ich morgens immer
frühstücken muss, bin ich mächtig sauer!"
Nach
mehrmaligem Betteln von Oma geht Fritz endlich ans Telefon, um ein
paar Worte mit uns zu sprechen. Oma fordert Fritz auf, uns zu
erzählen, was er erlebt hat. "Ich war Bobby-Car fahren,
Fußball .... bla, bla, bla, bla, bla" und weg war er wieder.
Eine
Nachbarin aus dem 6. Stockwerk ruft Fritz zu: "Na Fritz, du
bist wohl bei Oma und Opa im Urlaub?" Fritz erklärt: "Ja,
Mama und Papa bauen auch gerade so ein Hochhaus, wie deins."
|
|
|