Mai, Juni, Juli: "Endlich Sommer!"

Mai: Hallo, hier sind wieder die beiden Korrespondenten aus dem Süden, euer Fritz und eure Emma. Von uns gibt es wieder viel Neues und Aufregendes zu berichten. Nun bin ich schon drei Jahre alt! Eigentlich könnte ich jetzt in den Kindergarten gehen und Mama hat mich auch schon angemeldet. Aber ich habe nach wie vor gar keine Lust darauf. So schlecht ist es zu Hause auch wieder nicht. Emma wird immer größer und freut sich über jeden Blödsinn, den ich ihr zeige. Zu dumm, das es so lange dauert bis dieser Wutzel endlich sitzen und laufen kann. Ich kann mich gar nicht erinnern, das ich auch so lange gebraucht habe. Immerhin kann Emma schon brabbeln und ihre Backen aufblasen und ganz laut lachen und kichern. Das finde ich am schönsten. Und knutschen kann die!!!! Da ist man hinterher immer richtig nass von der ganzen Sabber.

 

Mein Geburtstag war riesig schön. Sogar in der Panger Spielgruppe haben wir ihn gefeiert und ich durfte diesmal die Krone aufsetzen und auf dem Thron sitzen.

Oma und Opa sind noch bis zum 10. Mai geblieben. So hatten wir Zeit noch viele schöne Sachen zusammen zu unternehmen. Zum Beispiel waren wir mit Fr. Särve auf der Fraueninsel im Chiemsee. Das war wunderschön! Sonntags waren wir im Happinger Hof alle zusammen essen und ich durfte wieder auf dem tollen Spielplatz rumtoben. Mama hat natürlich wieder ganz viele Termine gehabt, wo sie ohne uns beide hingefahren ist und wir sind bei Oma und Opa geblieben.

Am 3. Mai ist der Emil zu Besuch gekommen und ganz, ganz lang geblieben, weil ihn Julia erst spät abends abholen konnte, sind wir sogar zusammen baden gegangen und dann haben wir es uns in meinem Bett gemütlich gemacht. Leider zieht Emil jetzt mit seinen Eltern bald nach Südschweden. Mama und ich sind deswegen sehr traurig!

Emil und ich essen zusammen ganz brav Mittag. Abends habe ich mit Emil unser Bad unter Wasser gesetzt. Oma und Emma haben wir auch nass gespritzt, aber Emma fand das voll lustig! Dann habe ich mit Emil sogar mein Bett geteilt, schade das er nicht die ganze Nacht bleiben durfte.

Hier sind wir alle mit Fr. Särve auf der Fraueninsel. Dahin sind wir sogar mit einem Schiff gefahren.

Am 6. Mai war Emil noch einmal bei mir zu Besuch und dieses Mal durfte er sogar richtig bei mir schlafen, weil seine Eltern auf einer Hochzeit eingeladen waren. Am Tag haben wir ganz lang in unserem tollen Garten gespielt. Papa hatte uns sogar ein Zelt aufgebaut!
Ansonsten spiele ich ganz oft mit meiner Emma. Das geht jetzt schon richtig gut und Emma lacht immer, wenn sie mich sieht. Emma ist "meine süße Maus" und ich habe sie ganz lieb! Manchmal kann Emma auch eine ganz schöne Quietschmaus sein, dann tun fast meine Ohren weh.
Am 19. Mai hatten wir wieder einen unserer wichtigen Termine! Schon 7.00 Uhr morgens sind wir mit dem Auto in Richtung Uslar los gedüst. In Uslar haben Tante Helga und Onkel Werner ihre Goldene Hochzeit gefeiert. Das war eine schöne Feier mit all meinen Cousinen und Annika und Björn. Wir hatten ein eigenes kleines Zimmer voller Spielzeug und so war es auf der Feier überhaupt nicht langweilig. Ich hab auch ganz lang durchgehalten. Erst gegen 22.00 Uhr bin ich leider eingeschlafen, aber Mama und Papa haben drei Stühle zusammen geschoben und so konnten sie selbst noch bis 1.30 Uhr feiern. Emma stört es auch nicht, sie hat ihren eigenen Wagen sowieso überall dabei.

Nach der Feier sind Mama und Papa mit uns mit dem Auto nach Ramlingen zu Katrin und Dirk gefahren. Mama und Papa mussten sich dauernd mit dem Fahren abwechseln, weil sie beide eigentlich viel zu müde zum Fahren waren.

Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, waren wir jedenfalls in Ramlingen bei meinen Cousinen. Da bin ich natürlich gleich nach dem Aufwachen hingelaufen. Mama und Papa waren noch so müde, das sie es fast gar nicht gemerkt haben.

Leider durfte ich gar nicht so lange in Ramlingen bleiben, weil wir am Nachmittag schon wieder den nächsten Termin hatten und nach Bremen weiter gefahren sind. Annika hatte uns zu ihrer Konfirmation eingeladen. Erst war ich ganz schön traurig, das ich weg musste, aber in Bremen habe ich den Rest des Tages noch ganz toll mit Björn spielen können.

Am nächsten Tag sind wir dann in eine Kirche gegangen und haben dort Annikas Konfirmation gefeiert. Anschließend haben wir in einer Gaststätte Mittag gegessen. Da gab es sogar Fanta! (Obwohl die Kellnerin vorsichtshalber zuerst das Gegenteil behauptet hat.)

Nach dem dritten Glas Fanta ist leider meine schöne Lederhose von innen etwas feucht geworden.

Hier sind alle Gäste von Annika drauf!

 

 

Direkt bei der Gaststätte gab es einen Rummelplatz und da bin ich mit Björn in einem echten Hubschrauber geflogen!

Am Montag hat Annika sogar schulfrei bekommen, aber wir sind trotzdem wieder abgefahren. Zu meiner großen Freude sind wir noch nicht nach Hause gefahren, sondern wieder zurück zu meinen Cousinen nach Ramlingen. Jetzt durfte ich den Rest der Woche da verbringen. Das wir super schön!!!

Am Freitag sind Papa, Opa Friedrich und ich mit einem Teil meiner Cousinen nach Celle schwimmen gegangen. Das war klasse!!! Mama ist inzwischen mit Fiene und Emma durch Celle gebummelt. Fiene saß mit Emma im Zwillingswagen und alle haben gedacht Fiene ist Emmas große Schwester.

Leider war diese Woche wieder viel zu schnell vorbei! Schade, das wir so weit weg wohnen.

Am 27. Mai sind wir aber noch auf die Hochzeit von Papas Cousin Jörg gefahren. Die Hochzeit von Jörg und Sabrina war auch der Grund dafür, das wir solange in Ramlingen geblieben sind. Leider konnten meine Cousinen nicht mitfahren, weil sie auf einer Konfirmation eingeladen waren.

Diese Hochzeitsfeier fand auf einem Hof in einer Scheune statt. Die Scheune war mit Regenplanen und Heizlüftern und anderer toller Dekoration schick gemacht worden. Es gab da auch ein Riesenschwein mit Namen "Luise".  Zum Glück waren auch Annika und Björn wieder mit dabei. Auf dem Hof konnte man so toll spielen und mit Wasser rummatschen, das Mama mich einmal komplett umziehen musste.

 

Links: Annika mit ihrem Patenkind Emma.

 

 

Rechts: Papa und Annikas Papa auf der Scheunenparty.

Nach der Feier, spät in der Nacht, sind wir noch einmal nach Ramlingen gefahren und haben dort geschlafen, aber leider waren meine Cousinen noch nicht wieder von ihrer Konfirmation zurück. Also sind auch wir am nächsten Morgen wieder in Richtung Heimat gedüst.

Juni: Dieser Monat wurde von vielen Papis schon lange herbeigesehnt. Mama, Emma und ich wissen nicht so recht, was besonders an einer Fußball-WM sein soll, aber Papi ist begeistert, obwohl er sich sonst auch nicht für Fußball interessiert. Jedenfalls redet keiner mehr von etwas Anderem.

Hier schaue ich aus meinem Lieblingsversteck. Wenn ich mich hier verstecke, muss Mama mich immer ganz lange suchen ehe sie mich findet. Hier male ich mit Fingermalfarben eine Raupe an. Mit meinem Laufrad bin ich jetzt schon richtig schnell unterwegs. Hier sind wir von Rosenheim an der Mangfall entlang nach Kolbermoor ins "Rialto" gefahren.
Dank Oma und Opa besitze ich immer die neuesten Ausgaben aller Thomas Zeitschriften, aber irgendwann ist man doch zu müde zum lesen. Emma und ich sind nach wie vor ein Dream-Team. Nur ganz selten muss ich auch mit Emma mal schimpfen, wenn sie zum Beispiel meine Holzeisenbahnschienen auseinander baut und meine Loks anschleckt. Aber sonst darf Emma fast alles, sogar Haare hat sie mir schon rausgerupft.

Der 8. Juni war für uns alle ein sehr schicksalsreicher Tag. 12.00 Uhr mittags klingelte bei uns das Telefon und Papa hat uns verkündet, das er eine tolle Stelle in Hannover bekommen hat. Mama sah erst einmal nicht wirklich glücklich aus.

9. Juni - Das Eröffnungsspiel der Fußball WM in unserem Garten. Alex hat eine perfekte Fußball-Party organisiert und halb Pang ist seiner Einladung gefolgt.

Sogar einen Spielplatz gab es da.

 

 

11. Juni, Spaziergang auf die Wirtsalm und ich durfte die ganze Zeit in meinem Buggy sitzen. Mama und Papa grübeln immerzu ob sie all das hier wirklich aufgeben wollen.

14. Juni Ausflug mit Fr. Särve in den Privatzoo nach Ebbs. Leider soll dieser ZOO zum 31.10.06 geschlossen werden.

Die frechen Affen klauen alles was ihnen zwischen ihre Finger kommt. Beinahe hätten sie unsere Emma gemopst.

Der ZOO ist traumhaft, direkt vor dem Kaiser gelegen. Erst saß ein Affe mit uns am Biertisch... .. und später konnten wir sie sogar noch füttern, obwohl das beinahe Mamas Daumen gekostet hätte.
Nach dem Besuch des ZOO´s sind wir noch an den Luegsteinsee gefahren, haben Mittag gegessen und sind einmal um den See spaziert, natürlich durfte ich mit den Füßen ins Wasser gehen, aber leider hatten wir keine Badesachen dabei. Abends haben wir uns dann noch mit Papa am Happinger See getroffen.
15. Juni, heute ist wieder mal ein bayrischer Feiertag und Papa ist zu Hause. Wir haben einen Ausflug mit Fam. Löw, Gillei und Babsi auf Hocheck geplant. Zuerst wollte ich natürlich mit der Gondel rauffahren, aber leider habe ich es nicht geschafft, Mama und Papa zu überzeugen, dass Gondel fahren viel gesünder ist als laufen, weil man beim Laufen ganz viele Gummibärlies essen muss, um immer wieder genug "Dampf im Kessel" zu haben. Ich bin nämlich jetzt nicht mehr Fritz, sondern "James die edle Lokomotive"!

Der Aufstieg hat sich gelohnt!

Gillei hat zuerst mich mit Speckknödeln gefüttert und dann hat er sich auch noch um Emma gekümmert.

Damit wir nicht die ganze Strecke wieder zurück laufen mussten, und nicht mehr ganz so traurig waren, das wir die Gondel nicht benutzen durften, durften Sarah und ich mit den Papis auf der  Sommerrodelbahn fahren.

Emma und Tobias hatten es gut, die wurden die ganze Zeit im Tragetuch getragen, aber dafür durften sie nicht rodeln.

Zu Hause lese ich ganz gern mal in meiner Bude Zeitung... ... oder sonne mich in unserem tollen Garten. 16. Juni, da waren wir mit Familie Dörner am Reischenhardter See.

Mit Emma kann man auch schon Bude bauen....

Mit Mama beim abendlichen Geschichte vorlesen in unserer Hängeschaukel

... aber Ballspielen findet Emma am lustigsten. Da kichert sie immer am lautesten.

20. Juni, Auf der Terrasse von Emil

Auch Emil hat einen tollen Pool zum plitschern.

 

Bald ist es nun soweit und Emil zieht nach Südschweden, aber jetzt muss ich nicht mehr so traurig sein, denn auch ich bin nun nicht mehr lange in Bayern, denn die Für- und Wider-Listen und langen Grübeleien von Mama und Papa haben ergeben, das wir nach Niedersachsen ziehen werden.

 

Am 22. Juni war wieder mal eine Fahrt nach Dresden geplant, denn wir hatten wieder eine Einladung zu einer Hochzeit, diesmal von Mamas Cousine Kerstin. Eigentlich sollte Mama direkt von Rosenheim mit dem Auto Papa in München abholen, doch Mama fühlte sich überhaupt nicht fit. Mit starken Halsschmerzen und Fieber konnte sie sich kaum auf den Beinen halten. Zum Glück ist nach dem Frühstück Fr. Särve vorbei gekommen. Am späten Nachmittag hat Papa uns abgeholt und so sind wir mit zweistündiger Verspätung losgefahren.

Leider ging es Mama am nächsten Morgen noch schlechter und ihr blieb nichts anderes übrig als in Dresden zum Arzt zu gehen. 13.00 Uhr bin ich mit Opa Dieter und Papa allein zum Standesamt gefahren.

Die Feier fand auf Schloss Scharfenberg statt, das sah aus wie ein Dornrösschenschloss.

Papa, Opa und ich haben sogar eine Schlossführung durch die  Geheimgänge des Schlosses mitmachen dürfen.

Die standesamtliche Trauung im Standesamt Radebeul

Kerstin, Andreas & Niklas

 

Für die Kinder war sogar an einen Sandhaufen gedacht worden.

Weil Papa vom Schloss schlichtweg begeistert war, hat er nach dem Kaffeetrinken doch noch Mama, Oma und Emma von zu Hause abgeholt. Mama hat sich doll gefreut, denn so konnte sie wenigstens noch einen Teil der Feier miterleben.

Am nächsten Tag ist dann ein großer Wunsch von mir Wirklichkeit geworden. Mama und Papa sind mit Emma abgefahren und ich durfte ganz allein bei Oma und Opa bleiben.  

Zuerst sind Mama und Papa nach Ramlingen gefahren, um sich Wohnungen und Häuser anzuschauen. Leider haben sie an diesem Wochenende nichts Passendes gefunden und mussten unverrichteter Dinge nach Hause fahren.

Mit Papa habe ich noch einen tollen Riesenturm gebaut.

Sogar Oma Erika und Opa Friedrich haben sich vom Fieber der Fußball-WM anstecken lassen und ihr Wohnzimmer mit Deutschland-Fahnen geschmückt.

30. Juni

Deutschland-Argentinien

....bei Dirk in der Garage (sogar die 5 Tage alte Lilly darf schon mit dabei sein) und endlich ist auch bei Mama der Funke übergesprungen

Juli: Vom 24.6. bis zum 10.7. durfte ich das erste Mal ganz allein Urlaub bei Oma und Opa in Dresden machen. Was ich da alles erlebt habe!!! Oma, Opa und ich wurden zu Dampfloks und so sind wir jeden Tag losgezogen, ob zum Einkaufen, in die Turnhalle oder zum Eisenbahn fahren. Mama und Papa habe ich jedenfalls nicht vermisst. Mama hat jeden Tag angerufen, aber ich hatte so viel zu tun, das ich nicht jeden Tag mit ihr reden konnte.

Parkeisenbahn fahren im Großen Garten

Eisessen auf dem Schaufelraddampfer auf der Elbe

Manchmal habe ich Oma auch in der Küche beim Schnitzelklopfen geholfen

Opa hatte immer Zeit für mich und hat stundenlang mit mir Autostraße gespielt

Auf einem Abenteuerspielplatz

Auf großer Fahrt im "Lößnitzdackel" auf der Fahrt von Radebeul nach Radeberg

Beim Entenfüttern an der Elbe

Währenddessen in Bayern: Endlich komme ich mal zu Wort und genieße es natürlich, auch mal die Nummer 1 sein zu dürfen.

Hier noch friedlich schlummernd...

Hey, von wegen braves Mädchen, ich kann auch anders! Nicht nur Fritz kann laut schreien, wenn er wütend ist, ich kann es noch lauter!!!

Der Schein trügt, ich will keine Knuddelpuppe mehr sein!

Mama und Papa genießen die Zeit ohne unseren Fritz auch mal für sich und eilen von einer Festivität zur nächsten. Mama sagt, das ich noch handlich genug bin, um mich überall hin mitzunehmen. So waren wir gleich am 1. Juli auf einem Klosterfest in Reisach. Auch mit Fr. Särve verbringen wir viel Zeit. Wir sind zusammen um den Hechtsee spaziert und abends waren wir im Klosterhotel "San Gabriele" essen. Damit Mama und Papa gemütlich essen konnten, hat mich der aufmerksame Kellner in der Zeit spazieren getragen.

Am 4. Juli ist Mama mit mir zu einem Osteopathen gegangen, weil sie fand, das es an der Zeit ist, das ich mich auch mal richtig drehe. Das mache ich jetzt zwar schon manchmal, aber es fällt mir sehr schwer und meinen Kopf kann ich auch so schlecht gerade halten. Die Osteopathin hat dann auch gleich eine ziemliche Verspannung im Genick- bzw. Schulterbereich festgestellt und beseitigt. Sie hat eine Stunde mit mir geturnt. Danach waren wir alle nassgeschwitzt, sie, ich und Mama auch. Aber es hat sich gelohnt! Hey Leute, es ist wie ein Wunder, nachdem ich ausgeschlafen hatte (ich war total fertig) konnte ich mich das erste Mal frei bewegen und drehen und es hat gar nix mehr gespannt. Ich bin total glücklich und ich glaube, das es jetzt an der Zeit ist aufzudrehen! Mama wundert sich, das ich auf einmal so oft wach bin. Tja, ich glaube es reicht jetzt mit schlafen. Ich habe nun 6 Monate durchgeschlafen und hab jetzt genug Energiereserven, um endlich auch mal nachts zu spielen. 

Am 9. Juli haben Mama und Papa ihre erste Abschiedsparty für das Lobpreisteam der Gemeinde gegeben. Papa sagt, das noch einige Abschiede folgen werden.

Am 10. Juli bin ich mit Mama nach München gefahren. Dort sind wir in einen großen Reisebus eingestiegen und ganz viel später, es war schon dunkel, waren wir in Dresden. Dort hat uns Oma Renate vom Bus abgeholt.

Am nächsten Morgen habe ich auch meinen Fritz wiedergesehen. Das war eine Freude!!! Auch Fritz hat sich doll gefreut als er mich gesehen hat.

Fritz durfte ausnahmsweise Buggy fahren und hat dort auch gleich seinen Mittagsschlaf gemacht.

Mit Phillip und Kaya konnte man toll toben.

 

Gleich am 11.Juli haben wir uns mit Daniela, Phillip und Kaya im Großen Garten getroffen.

Blick auf die Basteibrücke

Die Festung Königstein

Unser Schaufelraddampfer

Weil es mir in meinem Urlaub so doll gefallen hatte, sind wir gleich noch einmal mit Mama mit dem Dampfschiff auf der Elbe in Richtung Sächsische Schweiz gefahren. Mama sagt, das es noch genauso ist wie in ihrer Kindheit, nur die fettigen Mokkatorten von früher hat sie vermisst.

Hallo, ich komme jetzt überall hin, wo ich nur will und mopse Fritz sein Spielzeug.

Nach insgesamt fast drei Wochen in Dresden musste ich nun wieder mit Mama und Emma die Heimreise antreten. Den Abschied hat mir Mama etwas leichter gemacht, weil sie mir erzählt hat, das wir in Nürnberg den Emil besuchen, der noch eine große Abschiedsparty geben will und das in Nürnberg auch Papa wartet. Also haben uns am 15.Juli Oma und Opa zum Zug gebracht und dann sind wir nach Nürnberg gefahren. Leider hatte Emma noch am Vorabend ziemlich hohes Fieber bekommen und war extra noch vom Wickeltisch gestürzt, so das Mama vorsichtshalber am Abend noch mit ihr ins Krankenhaus gefahren ist. Die Zugfahrt war kein Problem, aber gleich nach der Ankunft in Nürnberg, wo uns Papa mit dem Auto vom Bahnhof abgeholt hat, hat Emma fast nur noch geweint. Leider hielt das Weinen den ganzen restlichen Abend an. Daraufhin haben Mama und Papa gegen 23.00 Uhr beschlossen nicht bei Emil zu übernachten, sondern nach Hause zu fahren. Ziemlich übermüdet nach mehreren Pausen und viel Kaffee sind wir dann 2.30 Uhr zu Hause angekommen.

Emils Abschiedsparty

Es war eine megatolle Party und mir hat sie auch richtig Spaß gemacht!

Emma war leider nur ganz kurze Zeit gut drauf.

Das Rätsel um Emmas Unwohlsein hat sich am nächsten Tag aufgeklärt, als Mama beim Frühstück Emma mit Brötchen gefüttert hat und Emma auf Mamas Finger gebissen hat. Unsere Maus hat jetzt vorn unten zwei Zähne!!! Die dringendste Frage die sich mir natürlich stellte: "Darf Emma jetzt auch Schokolade essen?"

Gleich am 16. Juli haben wir noch Fr. Särve in der Klinik am Chiemsee besucht, weil ich sie doch nun so lange nicht gesehen habe. Auch Lukas und Markus waren da und so sind wir alle zusammen zum Chiemsee spaziert und dann ist Papa mit Lukas und mir sogar ins Wasser gegangen.

Ansonsten habe ich mich schnell wieder zu Hause eingewöhnt. Das Wetter ist total schön und montags bekomme ich nach wie vor Besuch von meiner Freundin Lina. Mit der kann ich immer toll auf unserer Terrasse und im Garten spielen. Mama und Papa versuchen derweil nicht in all zu große Panik zu geraten und die Zeit bis zum Umzug zu nutzen, um noch ganz viele schöne Eindrücke sammeln können.

Den Sonnenschirm und die Stühle haben mir Oma Renate und Opa Dieter in Dresden gekauft. Mit Lina kann ich sie nun gleich testen.

Auch Emma genießt den Hochsommer.

 

In meinem Krokodilpool vor unserer Terrasse lässt es ich bei über 30 Grad im Schatten gut aushalten.

Seit Emma jetzt Zähne hat, denkt Mama über das Abstillen nach, weil Emma Mama schon zweimal gebissen hat. Mama hat doll mit Emma geschimpft, aber das hilft bei Emma nichts. Emma findet es nämlich total lustig, wenn man mit ihr schimpft. Jedenfalls darf Emma jetzt auch schon Brezn essen und Kürbisbrei. Emma findet das tatsächlich lecker. Am 20. Juli hatte Emma auch ihre U5 Untersuchung, da waren wir das letzte Mal bei unserem Kinderarzt. Hoffentlich findet Mama in Ramlingen keinen neuen Kinderarzt, den werde ich garantiert nicht vermissen.

Ansonsten ist es jetzt immer noch doll heiß, aber mir macht die Hitze nix aus. Ich hab Mama den neuesten Indianertrick gezeigt. Als ich neulich im Keller war, habe ich zwei Schneemannfensterbilder mit nach oben genommen und sie an unsere Terrassentür geklebt, "damit es ein bisschen kälter aussieht".

Picknick auf dem Weg zum Petersberg.

Emil und ich teilen uns den Kuchen.

Am 22. Juli sind wir mit Julia, Thomas, Emil und Jande auf den Petersberg gewandert. Ich bin froh, das Emil immer noch da ist. Vielleicht habe ich Glück und Emils Eltern haben es sich doch anders überlegt.

Emma hat gut Lachen, sie wurde die ganze Zeit im Tragetuch getragen.

So eine Wanderung macht ganz schön müde, vor allem wenn man alles allein laufen muss. Also habe ich die 5 Minuten genutzt, die Papa mich auf die Schultern genommen hat und bin einfach eingeschlafen. (Auch ein alter Indianertrick, an den sich sogar meine Mama erinnert!)

Am 23. Juli sind wir zu Papas Saxophonlehrer Bernhard, Isolde und Lea zum Grillen eingeladen worden. Mama hat immer wieder auf die Uhr geschaut, denn an diesem Tag sollte auch Annika ankommen. Annika ist nun Emmas Patentante und kommt nun schon das 4. Jahr für zwei Wochen zu uns zu Besuch. Also haben wir am Spätnachmittag Annika vom Bahnhof in Rosenheim abgeholt. Ich hab mich natürlich wieder ganz doll gefreut, denn mit Annika kann man toll spielen und Annika räumt auch immer mein Zimmer auf, wenn ich es liederlich gemacht habe.

Emma hat es gut, die darf beim Essen noch so richtig lümmeln.

Ein wunderschöner Nachmittag mit meinem besten Kumpel Emil und meiner besten Freundin Lina.

Auch Emma durfte schon mal Probesitzen.

Am 24. Juli haben wir dann endgültig Abschied von Emil genommen. Emil wurde von seiner Mama nachmittags zu uns gebracht, weil sie die Wohnung putzen und für die Übergabe fertig machen mussten. Also hatten wir noch einmal richtig Zeit, um im Garten zu toben. Weil es wieder ein Montag war, ist auch noch Lina  rüber gekommen. Am Abend sind Julia und Thomas gekommen, haben sich endgültig von uns verabschiedet und meinen Emil mit genommen.Wir haben uns versprochen uns irgendwann zu besuchen!      

Das endgültige und offizielle Abschiedsfoto!

Zeit zum Traurigsein hatte ich trotzdem nicht, denn schon am nächsten Tag sind wir zusammen mit Annika nach Froschmannig (oder so ähnlich) gefahren, das ist über München und Mama ist zuerst zu weit gefahren. Aber dann haben wir es doch noch gefunden und auf dem Busbahnhof hat schon Oma Renate auf uns gewartet. Oma Renate wollte nämlich mal bei uns Urlaub machen, weil Opa Dieter allein auf einem Schiff unterwegs war und da wäre Oma ganz allein zu Hause gewesen. Somit war unser Haus jetzt ganz schön voll und Emma und ich rundherum glücklich!!!!! Mit dem Schlafen haben wir es so gemacht, das ich bei Oma Renate auf der Couch schlafen durfte und Annika in meinem Bett.

Oma Renate fallen immer lustige Sachen ein. Sie hat ganz viel Geduld und schimpft eigentlich nie.

Es war eine lustige Zeit, in der Mama viel Zeit mit Annika verbracht hat und Emma und ich mit Oma. Am 30. Juli war ein besonderer Tag für unsere Emma. Emma sollte an diesem Tag in der Gemeinde gesegnet werden, genauso wie ich damals. Da war es ein Glück, das Annika und Oma zufällig da waren und zuschauen konnten. Wir haben uns alle ganz schick gemacht und sind in die Gemeinde gegangen. Dort haben wir auf einer großen Leinwand ganz viele Bilder von Emma und den anderen Segnungsbabys angeschaut und dann hat noch ein anderer Papa ein selbst gedichtetes Lied gesungen. Das war schön. Jetzt ist Annika eine Patentante von Emma. Die andere Patentante ist Sylvia aus Dresden, die wollen wir auch bald mal besuchen und dann werden wir sicher noch einmal so schön feiern. An diesem Tag ist später auch noch Fr. Särve dazu gekommen und dann haben wir alle zusammen Kaffee getrunken und Kuchen gegessen.

Der 30. Juli - Emmas Segnung (Papa hatte an diesem Tag in der Gemeinde Bistrodienst und deshalb ist er nicht auf den Fotos drauf, denn als Papa endlich kam, hatten wir schon wieder unsere "nomalen" Sachen angezogen, damit die schicken Sachen nicht so schnell dreckig werden (hat Mama gesagt).

Mama hat aus meinem Bett eine Bude gebaut, mit Dach und Vorhang zum Zuziehen, da kann man sich ganz toll drin verstecken.

Für heute soll es das erst einmal wieder gewesen sein. Das nächste Mal melde ich mich schon aus Ramlingen, denn am 23. August ziehen wir um. Mama hat versprochen die nächste Homepage schon Ende September fertig zu haben, damit ihr nicht mehr ganz so lange auf Neuigkeiten warten müsst.

Tschüß, sagt euch Eurer Fritz mit seiner "süßen Maus" Emma.

 

Hier stehen wieder ein paar witzige Sachen, aufgeschrieben von meiner Mama:

Ich komme vom Friseur, zugegebenermaßen etwas zu doll toupiert und mit heftig gefärbten Wimpern und Augenbrauen. Fritz mustert mich am Mittagstisch eine Weile schweigend, dann platzt er heraus: "Mama, du siehst aus wie eine alte Hexe."

An der Seilbahn vom Hocheck: "Papa, die Sarah ist schon hochgefahren, ich hab sie gesehen." Papa: "Nein Fritz, wir treffen uns mit Sarah hier vor der Seilbahn. Außerdem ist wandern viel gesünder!" Darauf Fritz: "Aber Papa, Seilbahnfahren ist auch gesund." Und nach einer Weile: "Abgemacht, ihr lauft und ich fahre."

Wir sind mit Fr. Särve im Raritätenzoo in Ebbs. Fritz sieht 3 größere Wildschweine und ein Kleines. Für ihn steht fest: "Schau mal Mama: Da ist ein Baby-Wildschwein, ein Mama-Wildschwein, ein Papa-Wildschwein und ein Fr. Särve-Wildschwein." (Gemeint war wohl ein Babysitter-Wildschwein.)

Eine Woche bevor Fritz zu Oma und Opa in den Urlaub fahren soll, sitzt er mit Maxi im Sandkasten, schaut auf seine imaginäre Uhr und erklärt: "Papa, auf meiner Uhr steht, das ich und Maxi morgen zu Oma und Opa in den Urlaub fahren."

Bei Oma und Opa zu Hause:

Fritz baut sich vor Omas Doppelspiegel auf, der zugegebenermaßen sein Gegenüber etwas verzerrt darstellt, und meint: "Ich bin sooo fett!"

Fritz beim morgendlichen Frühstück: "Oma, wenn ich morgens immer frühstücken muss, bin ich mächtig sauer!"

Nach mehrmaligem Betteln von Oma geht Fritz endlich ans Telefon, um ein paar Worte mit uns zu sprechen. Oma fordert Fritz auf, uns zu erzählen, was er erlebt hat. "Ich war Bobby-Car fahren, Fußball .... bla, bla, bla, bla, bla" und weg war er wieder.

Eine Nachbarin aus dem 6. Stockwerk ruft Fritz zu: "Na Fritz, du bist wohl bei Oma und Opa im Urlaub?" Fritz erklärt: "Ja, Mama und Papa bauen auch gerade so ein Hochhaus, wie deins."