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Auf
den Juni hatten wir uns schon lange gefreut, denn der sollte ganz im
Zeichen unseres Urlaubes stehen. Angefangen hat dieser Urlaub am
3.6. mit einem großartigen, wundervollen Grönemeyer-Konzert, das
wir dank Oma Renate und Opa Dieter im 96er Stadion in Hannover
genießen konnten. Am 5.6. sind wir jedoch in Richtung Bayern
aufgebrochen. Es war ein schöner Urlaub, mit tollen
Wiedersehenspartys. Für Fritz und Emma war es auch ein
anstrengender Urlaub, denn unser Terminkalender las sich zum Teil
wie der eines Politikers. Während Emma noch während des Urlaubs
kleine "Warnstreiks" eingelegt hat, ist Fritz erst im
Nachhinein richtig krank geworden. Vielleicht hing seine viertägige
Sommergrippe, die ihn ernsthaft flachgelegt hat, aber auch mit einem
Zeckenbiss zusammen, den wir leider nicht verhindern konnten.
(Leider war auch keiner von uns gegen FSME geimpft, was ich im
nächsten Jahr keinesfalls wieder riskieren werde!!!) Nachdem wir
Fritz auf der Rücktour also ziemlich krank in Dresden abgesetzt
haben, sind wir am 17.6. wieder zu Hause in Ramlingen angekommen.
Fritz hat sich auf ausdrücklichen Wunsch erst einmal eine Woche
allein bei Oma und Opa in Dresden erholt, ehe ich mit Emma auch noch
einmal für eine Woche nach Dresden gefahren bin. Auch diese Woche
war wieder wunderschön. Wir haben Stadtbummel unternommen, waren
wieder im Kids Planet und haben viele Besuche bekommen. Doch am 2.7.
war auch diese schöne Zeit vorbei und wir sind alle zusammen nach
Hause gefahren.
Fritz
braucht nun auch nachts keine Windel mehr, was eher zufällig
passiert ist, als wir versehentlich vergessen haben ihm eine Windel
zu geben. Ansonsten macht Fritz super Fortschritte im Englisch
Unterricht. Sogar zwischen 6 und 7-jährigen hält er eine ganze
Stunde aus und im Stoff prima mit. Mittlerweile zählt er problemlos
auf englisch bis Zehn und spricht einfache Sätze. Sein derzeitiger
Lieblingssatz: "Dont touch me, I dont like it!" Am 17.7.
war Fritz nun auch im Kindergarten schnuppern und war ziemlich
begeistert. Der Kindergarten ist toll gelegen und nennt sich zu
Recht "Waldkindergarten". Die Außenanlagen grenzen direkt
an den Wald und ein großer Teil der Spielzeit wird draußen
verbracht. Ein wunderbares Glück für unseren kleinen
Schlammwerfer! (Weil ich doch eher ein Stubenhocker bzw. "Nurbeiwarmenwetternachdraußengeher"
bin.
Emma
läuft immer sicherer und wankt nicht mehr wie alkoholisiert durch
die Gegend. Auch kann sie jetzt ganz allein mit dem Löffel essen.
(Manchmal benutzt sie ihn aber auch noch als Wurfgeschoss....) Hin
und wieder besteht sie darauf aufs Klo gesetzt zu werden und auch
ansonsten versucht sie in allen Dingen fleißig Fritz zu imitieren.
Sie quasselt alles nach, malt, wenn Fritz malt, spielt Playmo und
schaut sich mit Vorliebe Fritzens Pixibüchersammlung an, natürlich
am liebsten zeitgleich mit Fritz, was verständlicherweise immer
öfter zu Komplikationen im Kinderzimmer führt.... Leider können
wir kein weiteres Zimmer als 2. Kinderzimmer opfern, sonst müssen
wir demnächst in der Küche schlafen.
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